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Erste Stacks für BASF-Elektrolyseur ausgeliefert

Das Hy4Chem-EI-Projekt hat die ersten Stacks für den 54-MW-PEM-Elektrolyseur erhalten. Derzeit liefert Siemens Energy fast täglich Stacks an die BASF-Baustelle in Ludwigshafen. Die ersten Module wurden bereits in der Anlage verbaut.

von | 12.04.24

Monteure verbinden die Elektrolyse-Stacks miteinander. Bei Fertigstellung werden die insgesamt 72 Module eine Kapazität von 54 MW haben
© BASF
Stacks

12. April 2024 | Das Hy4Chem-EI-Projekt von BASF hat die ersten Stacks für den 54-MW-PEM-Elektrolyseur erhalten. Derzeit liefert Siemens Energy fast täglich Stacks an die Baustelle in Ludwigshafen. Die ersten Module hat der Chemiekonzern bereits verbaut.

BASF-Elektrolyseur

Per Schwertransport und Kran werden die Stacks gut verpackt an die Baustelle des Elektrolyseurs geliefert. (© BASF SE)

Der geplante 54-MW-PEM-Elektrolyseur von BASF hat seine ersten Stacks erhalten. Fast täglich liefert Siemens Energy nun Stacks per Schwertransport an die Baustelle. Die ersten Module wurden bereits in der Anlage am Standort Ludwigshafen verbaut.

Insgesamt 72 Stacks soll der Elektrolyseur bei Fertigstellung umfassen und damit auf eine installierte Leistung von 54 MW kommen. Dadurch wird die Anlage bis zu 8.000 Tonnen Wasserstoff jährlich produzieren, heißt es von den beteiligten Unternehmen. Mit dem grünen Wasserstoff will BASF die Treibhausgasemissionen am Standort um jährlich bis zu 72.000 Tonnen senken.

Einbau der Kernmodule

Der Einbau der Kernmodule ist einer der zentralen Schritte auf dem Weg zur Inbetriebnahme des Elektrolyseurs. Daneben will BASF in den kommenden Monaten unter anderem Hochspannungstransformatoren verbauen, die Anlage über Rohrbrücken an die Infrastruktur anschließen und mit dem Wasserstoff-Verbundnetz am Standort verknüpfen. Geplant ist, dass die Anlage in der ersten Jahreshälfte 2025 in Betrieb geht.

Im November hat BASF eine Förderzusage vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie dem Land Rheinland-Pfalz für das Projekt erhalten. Insgesamt erhält Hy4Chem-EI eine Unterstützung von 124,3 Mio. Euro.

(Quelle: BASF SE/2024)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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