Nach Unternehmensangaben sollen in den kommenden Monaten die weiteren drei Module geliefert werden.
Das vorgesehene Wasserstoffwerk umfasse eine Kapazität von 20 MW und soll jährlich etwa 3.000 Tonnen grünen H2 produzieren. Gefördert werde das Vorhaben über den Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan Rumäniens (PNRR) mit einer Summe von 21 Millionen Euro.
Beteiligung von deutschem Technologiehersteller
An dem Projekt ist unter anderem das deutsche Unternehmen Neuman & Esser beteiligt, das die Module liefert.
Die weiteren Schritte, wie die Integration der Module innerhalb der Raffinerie, werde indes das Anlagenbau-Unternehmen Kraftanlagen Romania S.R.L. übernehmen. Dabei soll mit lokalen Zulieferern zusammengearbeitet werden.
Teil des SAF-HVO-Programms
Der Bau des Wasserstoffwerks finde im Rahmen des SAF-HVO-Programms der Raffinerie „Petrobrazi“ statt. Das Programm umfasse Gesamtinvestitionen von 750 Millionen Euro: 560 Millionen Euro für den Bau einer SAF/HVO-Einheit und 190 Millionen Euro für zwei Wasserstoffproduktionsanlagen.
Die neue SAF/HVO-Einheit werde eine jährliche Kapazität von 250.000 Tonnen haben. Der Bau begann 2025, der Produktionsstart ist dann für 2028 geplant.
Die beiden grünen H2-Projekte sollen eine Gesamtkapazität von 55 MW und somit eine jährliche Produktion von rund 8.000 Tonnen umfassen. Sie sind für die Herstellung von SAF- und HVO-Brennstoffen aus pflanzlichen und gebrauchten Speiseölen vorgesehen.











