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Essen erhält 19 Wasserstoffbusse

Solaris Bus & Coach hat mit dem Verkehrsunternehmen der Städte Mülheim an der Ruhr und Essen, der Ruhrbahn GmbH, einen Vertrag über die Lieferung von 19 wasserstoffbetriebenen Bussen unterzeichnet. Die ersten Fahrzeuge werden noch in diesem Jahr ausgeliefert werden und dann als bislang erste Wasserstoffbusse auf Essener Straßen fahren. Bis 2033 soll der ÖPNV der Stadt vollständig auf Wasserstoff umgestellt sein.

von | 23.01.24

© Solaris Bus & Coach
© Solaris Bus & Coach
Essen

22. Januar 2024 | Solaris Bus & Coach hat mit dem Verkehrsunternehmen der Städte Mülheim an der Ruhr und Essen, der Ruhrbahn GmbH, einen Vertrag über die Lieferung von 19 wasserstoffbetriebenen Bussen unterzeichnet. Die ersten Fahrzeuge werden noch in diesem Jahr ausgeliefert werden und dann als bislang erste Wasserstoffbusse auf Essener Straßen fahren. Bis 2033 soll der ÖPNV der Stadt vollständig auf Wasserstoff umgestellt sein.

Insgesamt hat das die Ruhrbahn GmbH für den ÖPNV in Essen neun Solaris-Solo- und zehn -Gelenkbusse mit Wasserstoffantrieb bestellt. Die Solo-Busse mit 12 m Länge sollen eine Brennstoffzelle mit 70 kW Leistung enthalten, während die Gelenkbusse (18 m) mit 100-kW-Brennstoffzellen ausgerüstet sind.

Nach Angaben des polnischen Herstellers Solaris handelt es sich um den ersten Auftrag der Ruhrbahn. Die Auslieferung ist für die Jahre 2024 und 2025 geplant. Olivier Michard, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Solaris, gab an, man sei „sehr stolz“ auf die Möglichkeit, Essen mit „den neuesten Wasserstofffahrzeugen zu beliefern, die nicht nur den Fahrgastkomfort erhöhen, sondern auch eine neue Etappe bei der Umgestaltung der Verkehrsindustrie darstellen werden.“

Die mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen erzeugen an Bord elektrischen Strom, der die Motoren der Busse antreibt. Außerdem sind die Busse mit „High Power-Batterien“ ausgestattet, die die Brennstoffzelle bei erhöhter Aktivität unterstützen.

Essen: Vollständiger Wasserstoff-ÖPNV bis 2033

Im März 2021 hatte der Rat der Stadt Essen beschlossen, die Busflotte der Ruhrbahm bis 2033 komplett auf Wasserstoff umzustellen. Das gleiche ist in Mülheim an der Ruhr geplant. Durch den Verzicht auf Dieselbusse könne man bis zu 15.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen.

Das Interesse an Wasserstoffbussen im deutschen ÖPNV nimmt zu. Vor allem Solaris erhält in diesem Kontext zahlreiche Aufträge. Das Unternehmen bezeichnet sich bereits als Europas größten Hersteller von Wasserstoffbussen. Der Auftragsbestand liege bei mehr als 700 Fahrzeugen, von denen 180 bereits in europäischen Städten im Einsatz seien. 530 sollen in den kommenden Monaten ausgeliefert werden.

Wasserstoffbusse vom Typ Urbino sind bereits in Städten wie Köln, Wuppertal, Weimar, Frankfurt und im Großraum München im Einsatz. Darüber hinaus seien weitere Aufträge in Vorbereitung, unter anderem in Aschaffenburg, Krefeld, Düsseldorf, Hamburg und Duisburg.

(Quelle Solaris/Essen.de/2024)

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