Die OGE hat die Trainingsstrecke gemeinsam mit dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und dem Gas- und Wärme-Institut Essen (GWI) entwickelt. Die Anlage verfügt über alle wichtigen Anlagenkomponenten für den Wasserstoff-Transport, betonte der OGE-CTO Detlef Brüggemeyer. Dies ermögliche realitätsnahe Übungsmöglichkeiten und ein praxisnahes Training unter sicheren Bedingungen. So können Mitarbeiter dort Arbeitsabläufe trainieren, bevor sie diese im echten Fernleitungsnetz durchführen.
Die Schulungen gliedern sich in mehrere Module mit hohem Praxisanteil. Ein Modul behandelt Montage, Wartung und Inspektion von Anlagenkomponenten. Teilnehmer lernen die sichere Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme von Leitungsabschnitten und Anlagenteilen.
Ein weiteres Modul vermittelt den sicheren Umgang mit Wasserstoff in Rohrleitungen und Anlagen. Der DVGW hat alle Module zertifiziert, was höchste Sicherheitsstandards bei den Schulungen gewährleisten soll.
Investition von 10 Millionen Euro macht Werne zum H₂-Kompetenzzentrum
Der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) investierte laut eigenen Angaben rund 10 Millionen Euro in die Trainingsstrecke. CEO Thomas Hüwener bezeichnete Werne als neues Kompetenzzentrum für den sicheren Umgang mit Wasserstoff im Fernleitungsnetz.
Ab Herbst 2025 stehen die Schulungen dann auch externen Unternehmen zur Verfügung. Erste Anmeldungen liegen bereits vor, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Eröffnung fand im Beisein von Vertretern aus Politik und Fachwelt statt.
Unter den Gästen waren Vertreter des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie Partner von DVGW und GWI. Bürgermeister Lothar Christ und weitere Vertreter der Stadt Werne nahmen ebenfalls an der Eröffnung teil.










