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Förderung der Deutsch-Namibischen-Wasserstoff-Partnerschaft

Im August 2021 unterzeichneten das BMBF und die namibische Regierung eine Absichtserklärung zum Aufbau einer Wasserstoff-Partnerschaft. Für den Aufbau der Kooperation hat das BMBF finanzielle Unterstützung von bis zu 40 Millionen Euro zugesagt. 

von | 23.03.22

© Siyue - stock.adobe.com
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Namibia

23. März 2022 | Im August 2021 unterzeichneten das BMBF und die namibische Regierung eine Absichtserklärung zum Aufbau einer Wasserstoff-Partnerschaft. Für den Aufbau der Kooperation hat das BMBF finanzielle Unterstützung von bis zu 40 Millionen Euro zugesagt.

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte „Potenzialatlas Grüner Wasserstoff in Afrika“ hat in vorläufigen Auswertungen bereits gezeigt, dass Namibia über optimale Bedingungen zur Erzeugung von Wind- und Solarenergie und damit auch für die Produktion von Grünem Wasserstoff verfügt. Die Partnerschaft beruht auf drei Säulen:

  1. Säule: Roadmap und Machbarkeitsstudie
  2. Säule: Pilot- und F&E-Projekte
  3. Säule: Stipendienprogramme

Förderung in drei Säulen

In Säule 1 werden die Entwicklung einer Wasserstoff-Roadmap sowie die Durchführung von Machbarkeitsstudien gefördert. In einer zweiten Säule werden deutsch-namibische Pilot- und Forschungsprojekte finanziert, die Wasserstofftechnologien von der Produktion über die Speicherung und den Transport bis zur Nutzung demonstrieren. Als dritte Säule werden Stipendienprogramme für namibische Studierende, aber auch Praktika in deutschen Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterstützt, um die akademische Entwicklung und den Austausch von Fachwissen zu fördern.

Die Aufrufe werden gemeinsam mit der namibischen Regierung durchgeführt. Koordiniert wird die Umsetzung vom Klimakompetenzzentrum SASSCAL (Southern African Science Service Center for Climate Chance and Adaptive Land Management). Weitere Informationen finden Sie in den Förderaufrufen und den Informationsseiten zu den Förderaufrufen.

Für die Säulen 1 und 2 sind interessierte deutsch-namibische Konsortien aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingeladen, in einem ersten Schritt Ideenskizzen einzureichen. Strukturvorschläge sowie Hinweise zur Einreichung und zu den priorisierten Themen finden Sie auf den Informationsseiten von SASSCAL.

Informationen der namibischen Regierung zu den Calls finden Sie hier.

Antragsbereichtgte Säule 1 und 2:

Grundsätzlich antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und andere juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts. Es werden nur bilaterale Projekte, die aus mindestens einem deutschen und einem namibischen Partner bestehen, gefördert. Die Ausgaben/Kosten namibischer Partner werden durch SASSCAL  finanziert, deutsche Partner werden durch eine Zuwendung des BMBF gefördert.

Antragsberechtigte Säule 3

Antragsberechtigt sind namibische Staatsangehörige entsprechend der vom Auswahlkomitee festgelegten Auswahlkriterien. Deutsche Einrichtungen agieren als Gasteinrichtungen ohne direkte Förderung durch das BMBF.

Ansprechpartner:
Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Energie Grundlagenforschung (EGF)
52425 Jülich

Bitte richten Sie Ihre Anfragen an ptj-egf-h2int@fz-juelich.de.

Bitte beachten Sie, dass eine Beratung zu Skizzeninhalten, Verbundstrukturen sowie Einreichungs- und Bewertungskriterien ausschließlich durch die koordinierende Einrichtung SASSCAL erfolgt. Über PtJ erfolgt lediglich eine Beratung zu förderfähigen Kosten und Ausgaben deutscher Verbundpartner.

 

(Quelle: PtJ)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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