GKN erhält Innovationspreis „Rheinland Genial“

Die Bundesstadt Bonn und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg haben den Innovationspreis „Rheinland Genial“ an das Bonner Industrieunternehmen GKN Powder Metallurgy Holding GmbH / GKN Sinter Metal Components GmbH vergeben. Der neu gegründete Geschäftsbereich GKN Hydrogen entwickelt Systemlösungen zur sicheren, kompakten und nachhaltigen Speicherung von grünem Wasserstoff auf Basis von Metallhydriden. Grüner Wasserstoff wird […]

von | 29.06.21

Bild: IHK Bonn/Rhein-Sieg
Bild: IHK Bonn/Rhein-Sieg

Die Bundesstadt Bonn und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg haben den Innovationspreis „Rheinland Genial“ an das Bonner Industrieunternehmen GKN Powder Metallurgy Holding GmbH / GKN Sinter Metal Components GmbH vergeben. Der neu gegründete Geschäftsbereich GKN Hydrogen entwickelt Systemlösungen zur sicheren, kompakten und nachhaltigen Speicherung von grünem Wasserstoff auf Basis von Metallhydriden. Grüner Wasserstoff wird als Energieträger lokal und saisonal erzeugt, gespeichert und bei Bedarf rückgewandelt. Guido Degen, Geschäftsführer der GKN Powder Metallurgy Holding, bekam den Preis von Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner und IHK-Geschäftsführer Professor Dr. Stephan Wimmers überreicht.

Wasserstoff in Metall speichern

Die von GKN Hydrogen entwickelten dezentralen Energiesysteme wandeln Energie aus Sonne, Wind und Wasser mittels Elektrolyse in grünen Wasserstoff um und speichern diesen chemisch fest in Metall. Bei Bedarf wird diese Energie über eine Brennstoffzelle wieder in Strom und Wärme umgewandelt; alternativ kann der Wasserstoff auch direkt entnommen werden. Die Abwärme der Systemprozesse wird ebenfalls genutzt und erhöht die Gesamteffizienz.

Diese Art der Wasserstoff-Speicherung eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, da sie sicher, kompakt, verlustfrei und 100% recycelbar ist. Zusätzlich sorgt das modulare Systemdesign für ein breites Nutzungsspektrum für eine Vielzahl von Sektoren. Das System ist wichtiger Teil der nachhaltigen Nutzung von erneuerbaren Energien und der Sektorenkopplung mittels Wasserstoffs.

Dazu stellte IHK-Geschäftsführer Wimmers fest: „Das System kann als Notstromsystem eingesetzt werden oder die Energieversorgung von Gebäuden und Wohnvierteln übernehmen. Es ermöglicht die Kopplung zur Elektromobilität und bietet hochskaliert Lösungen für Industrieanwendungen und das maritime Transportwesen. GKN Hydrogen bringt sichere, grüne Energie in den Wohnungsbau, die Industrie und den Transportsektor.“

 

(Quelle: IHK Bonn/Rhein-Sieg)

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