GP Joule beabsichtigt Kauf von 100 Nikola Tre FCEV

Die Nikola Corporation und Iveco haben mit GP Joule ein MoU über die Bestellung von 100 Nikola Tre mit Brennstoffzellen-Antrieb bekanntgegeben.

von | 25.01.23

Nikola FCEV
Nikola FCEV
Nikola FCEV

25. Januar 2023 | Die Nikola Corporation und Iveco haben mit GP Joule eine Absichtserklärung über die Bestellung von 100 Sattelzugmaschinen des Typs Nikola Tre mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb bekanntgegeben.

Die Nikola Tre FCEV in der europäischen 6×2-Variante laufen im Ulmer Produktionswerk des Joint Ventures von Nikola und der Iveco Group vom Band.

Die ersten 30 der insgesamt 100 Nikola Tre FCEV Sattelzugmaschinen werden voraussichtlich im Jahr 2024 an GP JOULE ausgeliefert. Die restlichen 70 Fahrzeuge kommen 2025 zur Auslieferung.

GP JOULE hält sich dabei nach eigenen Angaben die Möglichkeit offen, die zweite Charge über GATE zu beziehen. Die Abkürzung steht für Green & Advanced Transport Ecosystem. GATE ist Ivecos ein „All-inclusive Vermietungsmodell“ für elektrische Lkw. Die wesentlichen Wartungs- und Serviceleistungen für die lokal emissionsfreien Fahrzeuge erbringt das Iveco Service- und Werkstattnetzwerk.

GP JOULE will die 100 Nikola Tre FCEV Sattelzugmaschinen seinen Transport- und Logistik-Kunden zur Verfügung stellen.

Förder-Zusage steht noch aus

Der Auftrag steht unter Vorbehalt einer erfolgreichen Bewerbung um eine KsNI-Förderung. Dabei handelt es sich um das deutsche Förderprogramm nach der „Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge“ des Bundesamtes für Logistik und Mobilität.

Darüber hinaus wurde in der Absichtserklärung vereinbart, dass GP JOULE ab 2026 weitere Sattelzugmaschinen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb an Kunden in Europa vermarktet und an GP JOULE-Tankstellen mit grünem Wasserstoff versorgt.

Schritte zur Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs

Michael Lohscheller, Präsident und CEO der Nikola Corporation, sagt:

„Der Auftrag von GP JOULE ist ein Beispiel dafür, wie der Nikola Tre FCEV gewerbliche Kunden in Deutschland bei der Umstellung auf lokal emissionsfreie Nutzfahrzeuge bereits einige Jahre vor den anderen Herstellern unterstützen kann, um das Ziel der Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs zu erreichen.“

André Steinau, Geschäftsführer der GP JOULE HYDROGEN GmbH, erklärt:

„100 Prozent erneuerbare Energie für alle, das ist unser Antrieb. Gemeinsam mit Nikola und Iveco bieten wir unseren Kunden alle Komponenten für den klimaneutralen Schwerlastverkehr aus einer Hand: von der Produktion und dem Einkauf des grünen Wasserstoffs über die Wasserstofftankstellen bis hin zu den bedarfsgerechten BrennstoffzellenSattelzugmaschinen und dem Service.

 

Das ist der einfache Einstieg in den lokal emissionsfreien Straßengüterverkehr.“

Simone Olivati, Präsident Financial Services der Iveco Group, kommentiert:

„Wir freuen uns sehr, dass sich GP JOULE für den Nikola Tre FECV entschieden hat, und wir mit dieser Vereinbarung dank unserem innovativem GATE-Vermietungsmodell den Kunden in Deutschland Wasserstoffmobilität anbieten und die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs vorantreiben können.

 

GATE hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Anforderungen der Kunden von Elektro-Nutzfahrzeugen mit Batterie- und Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb zu erfüllen, und bedient zunächst die Marken IVECO und Nikola. Das ist eine Chance, unseren umfassenden Service auf der Grundlage einer Pay-per-UseFormel anzubieten, die den Kunden den Zugang zum Antrieb  von morgen ermöglicht.“

 

(GP JOULE/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

GP JOULE plant, 100 Nikola Tre FCEV zu bestellen (Quelle: Nikola Corporation)

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