In den vergangenen drei Jahren hat die KS Gleitlager GmbH als Konsortialführer Forschung in dem Konsortialprojekt „Edelmetallfreie Elektroden für die nächste Generation der Alkalischen Elektrolyse“ (E²ngel) betrieben. Das Unternehmen ist ein Tochterkonzern von Rheinmetall. Gefördert wurde das Projekt von der Bundesregierung.
Das Forschungsziel war es, die Effizienz der Wasserelektrolyse für die Herstellung von Grünem Wasserstoff zu steigern. Zu diesem Zweck wurden edelmetallfreie Katalysatoren eingesetzt.
Innovative Elektroden: Leistungsdichte verdoppelt, Wirkungsgrad gesteigert
Mithilfe der edelmetallfreien Katalysatoren konnte die Leistungsdichte verdoppelt und der Wirkungsgrad um 10 % angehoben werden. Gleichzeitig sanken die Produktionskosten.
Der Leiter des Konsortialprojektes E²ngel, Dr. Karsten Lange, erklärt: „Durch den Einsatz unserer neuartigen Elektrodentechnologie werden Elektrolyseursysteme in Zukunft leistungsfähiger und zugleich effizienter als heute.”
Rheinmetall plant Pilotfertigung für 2027
Sowohl die Prozess- und Katalysatorenentwicklung seitens Rheinmetall als auch die Qualifizierung und Validierung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. und McPhy Energy Deutschland sind bereits abgeschlossen.
Für 2027 plant Rheinmetall den Beginn der Pilotfertigung. Die Vorbereitungen dazu finden laut Unternehmen bereits statt. Ausgerichtet sind die bis zu zwei Meter langen Elektroden für Elektrolyseursysteme im Multi-Megawatt-Bereich.









