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GW-SHIFT erhält 2,5 Mio. £ für Wasserstoff-Supercluster

Das Projekt GW-SHIFT: Great Western Supercluster of Hydrogen Impact for Future Technologies hat eine 2,5 Millionen Pfund Förderung erhalten. Im Rahmen des Place Based Impact Acceleration Account (PBIAA)-Programms hat das Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) die Summe an die GW4-Allianz gezahlt. Ziel des GW-SHIFT ist es, in Südwestengland und Südwales ein Wasserstoff-Supercluster zu entwickeln. Dieser soll das Wasserstoff-Ökosystems der Region erschließen und bis 2050 100.000 Arbeitsplätze schaffen.

von | 25.10.23

Cluster können ein starker Motor für Innovation und Produktivitätswachstum sein, indem sie Kooperationen zwischen Universitäten, staatlichen Einrichtungen, der Industrie und Wirtschaft fördern. Sie ziehen Talente an und sind das Herzstück einer dynamischen regionalen Wirtschaft.
© atha_lintar - stock.adobe.com

24. Oktober 2023 | Das Projekt GW-Shift wird zukünftig mit 2,5 Millionen Pfund gefördert. Im Rahmen des Place Based Impact Acceleration Account (PBIAA)-Programms hat das Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) die Summe an die GW4-Allianz gezahlt. Ziel des GW-SHIFT ist es, in Südwestengland und Südwales ein Wasserstoff-Supercluster zu entwickeln. Dieser soll das Wasserstoff-Ökosystem der Region erschließen und bis 2050 100.000 Arbeitsplätze schaffen.

Das Great Western Supercluster of Hydrogen Impact for Future Technologies (GW-SHIFT) soll dazu beitragen, dass das britische Netto-Null-Ziel für 2050 erreicht wird. Dafür soll das Projekt in den nächsten vier Jahren Forschung und Aktivitäten unterstützen, um Entwicklungen von Wasserstoffkompetenz, -infrastruktur und -technologie voranzutreiben. Der so geschaffene Supercluster für grünen Wasserstoff soll außerdem sektorübergreifende Partnerschaften ermöglichen.

Um diese Ziele zu erreichen, wollen Forscher der GW4-Allianz der Universitäten Bath, Bristol, Cardiff und Exeter sowie Swansea, South Wales und Plymouth mit 25 weiteren Partnern zusammenarbeiten. Laut Hydrogen South West sollen so weitere 1,5 Millionen Pfund an zusätzlichen Mitteln und Sachleistungen zusammenkommen, um das enorme Potenzial des Wasserstoffs in Südwestengland und Südwales zu maximieren.

Hydrogen South West will das Potenzial der Region nutzen, um klimafreundliche Lösungen für die Speicherung und Verteilung, den Transport und den Energiesektor zu etablieren. Hauptaugenmerkt liege dabei auf Wasserstofflösungen für die Luft- und Schifffahrt, die Gebäudeheizung und den Energiesektor.

Region mit höchster Konzentration von Net Zero Economy

Durch die Investitionen in die Wasserstoffinfrastruktur geht der Western Gateway Hydrogen Delivery Pathway davon aus, dass in diesem Gebiet bis zu 40.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und weitere 60.000 bestehende Arbeitsplätze gesichert werden könnten.

Das Projekt setze auf die Stärken der Region, die unter anderem die höchste Konzentration von Unternehmen der Net Zero Economy in Großbritannien aufweist. Des weiteren beherbergt sie auch das weltweit führende Luft- und Raumfahrtcluster außerhalb der USA, das auf Wasserstofflösungen für die Zukunft der Langstreckenflüge setzt. Südwestengland und Südwales beherbergen national wichtige F&E-Einrichtungen, die die Entwicklung von Wasserstoff unterstützen. Dazu gehören:

  • das Institute for Advanced Automotive Propulsion Systems (IAAPS) der Universität Bath, das die erste Produktionsanlage für grünen Wasserstoff im Südwesten beherbergt
  • das National Composites Centre (Teil des britischen Catapult Network)
  • das Airbus Zero Emission Development Centre (ZEDC)
  • das GKN Global Technology Centre
  • das Centre for Future Clean Mobility der Universität Exeter, UK-HyRES
  • das South Wales Industrial Cluster
Weitere Informationen zu GW4
(Quelle: GW4/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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