Mit dem Schritt übernimmt das Unternehmen die operative Kontrolle über zentrale Teile seiner Lieferkette. Mit eigenen Trailern kann H2 Mobility kurzfristiger auf Nachfrageschwankungen reagieren. Transportprozesse lassen sich unabhängiger steuern und Standzeiten reduzieren. Die Fahrzeuge sind auf Integration in die bestehende Infrastruktur ausgelegt und ermöglichen eine skalierbare Erweiterung der Logistik.
Bisher war das Unternehmen vollständig auf externe Dienstleister angewiesen. Die eigene Flotte schafft mehr Unabhängigkeit entlang der Wertschöpfungskette.
Für den operativen Betrieb kooperiert der Tankstellenbetreiber mit der Hoyer Group. Der Logistikdienstleister übernimmt Fahrpersonal, Transport und Mengensteuerung. Hoyer verfügt über Erfahrung im Handling tiefkalter und unter Druck verflüssigter Gase sowie im Transport von Gaszylindern.
Trailer verfügt über 1.200 Kilogramm Kapazität
Jeder Trailer fasst 1.200 Kilogramm Wasserstoff, verteilt auf 78 Druckbehälter. Die Fahrzeuge ermöglichen damit den Transport größerer Mengen pro Fahrt als bisher. Das senkt die Transportkosten und erhöht die Liefersicherheit.
Frank Fronzke, Geschäftsführer und COO von H2 Mobility, begründet den Schritt mit dem Ziel, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit zu verbinden. Anna Krüger, Head of Sales Global Gas Logistics bei Hoyer, verweist auf die Expertise des Unternehmens in der Gaslogistik und der Mengenplanung.
Erneuerbarer Wasserstoff bis 2028
H2 Mobility betreibt nach eigenen Angaben das größte Netz öffentlicher Wasserstofftankstellen in Europa. Bis 2028 will das Unternehmen ausschließlich erneuerbaren Wasserstoff einsetzen. Dafür hat der Tankstellenbetreiber bereits einen mehrjährigen Liefervertrag mit Air Liquide unterzeichnet. Der grüne Energieträger soll aus dem „Trailblazer“ in Oberhausen stammen. Das Volumen soll bei bis zu 1.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr liegen.











