„H2Sky“ wurde im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) mit rund 26,5 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Das NIP wird von der Mobilitätsgesellschaft NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.
Durchführung als Konsortialprojekt
Das Projekt wurde als Konsortialleistung unter der Führung des Herstellers von Brennstoffzellen-Stacks Aerostack GmbH umgesetzt. Das Unternehmen ist ein Joint-Venture des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus SE sowie der Automobilfirma ElringKlinger AG.
Weitere Partner waren:
- der Produzent von Brennstoffzellen-Stapeln EKPO Fuel Cell Technologies GmbH
- das Forschungsinstitut Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.
- die Solarforschungsorganisation Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
- die Technische Universität München
- die Energieforschungseinrichtung Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)
- sowie die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Berücksichtigung der Anforderungen an Luftverkehr
Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr konnte im Projekt „H2Sky“ die Brennstoffzellentechnologie entsprechend der Anforderungen der Luftfahrt weiterentwickelt werden. Zu diesen Anforderungen würden unter anderem Leistungsdichte, Effizienz, Zuverlässigkeit sowie Lebensdauer zählen. Außerdem konnte laut Ministeriumsangaben der technologische Reifegrad der Technologie erhöht werden.
Der Bundesminister für Verkehr Patrick Schnieder hebt die Bedeutung von Wasserstoff für die Luftfahrt hervor: „Klimafreundliche Mobilität wird dort erfolgreich sein, wo Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand gehen. In der Luftfahrt spielt Wasserstoff dabei eine Schlüsselrolle. Projekte wie ‚H2Sky‘ zeigen eindrucksvoll, dass Erfindergeist und Technologie ‚Made in Germany‘ direkt zu Fortschritten auf dem Weg zu einem emissionsarmen Flugverkehr führen.“








