Das Oldtimerrennen Arosa ClassicCar findet vom 3. bis 6. September in der Schweiz statt. HIF Global stellt den Teilnehmenden die e-Fuels in Zusammenarbeit mit Arosa ClassicCar und der Porsche Schweiz AG zur Verfügung. Die rund 180 Fahrerinnen und Fahrer der historischen Fahrzeuge können somit ausschließlich mit synthetischem Kraftstoff fahren. Die 7,3 Kilometer lange Bergstrecke mit 76 Kurven und 422 Höhenmetern verläuft zwischen Langwies und Arosa.
Marcos Marques, CBDO bei der Tochtergesellschaft HIF Emea GmbH, erklärte, der Einsatz von e-Fuels bei der Arosa ClassicCar zeige, dass die bereits vorhandenen Fahrzeuge sowie die bestehende Infrastruktur genutzt werden könnten. Damit werde die Leistungsfähigkeit der e-Fuels unter realen Fahrbedingungen und in einer vielfältigen Oldtimer-Flotte demonstriert.
Bereits im vergangenen Jahr hatte HIF Global e-Fuels für die Teilnehmenden des Oldtimerrennens bereitgestellt.
Schweiz setzt auf technologieoffene Verkehrspolitik
Das Unternehmen hebt den nach eigenen Angaben technologieneutralen Ansatz der Schweiz in der Automobilpolitik hervor: Das Land anerkenne den Beitrag verschiedener Fahrzeugtechnologien und erneuerbarer synthetischer Kraftstoffe zur Emissionsminderung.
Das revidierte CO2-Gesetz, das seit Januar 2025 in Kraft ist, sieht vor, die Treibhausgasemissionen der Schweiz bis 2030 gegenüber 1990 zu halbieren. Dazu hält es Maßnahmen für den Zeitraum von 2025 bis 2030 fest. Für den Verkehrssektor stellt es rund 800 Millionen Franken bereit. Diese sollen unter anderem in den Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie die Anschaffung von Elektro- und Wasserstoffbussen fließen. Elektro- und Wasserstoff-Lkw sollen zudem von der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe befreit bleiben.
So werden e-Fuels hergestellt
e-Fuels werden mit erneuerbarer Energie hergestellt, indem Wasserstoff und Sauerstoff im Wassermolekül voneinander getrennt werden. Der Wasserstoff wird mit abgeschiedenem Kohlendioxid kombiniert, um e-Fuels wie e-Methanol herzustellen. Dieses kann als Schiffskraftstoff eingesetzt oder zu weiteren e-Fuels weiterverarbeitet werden, darunter e-Benzin für Pkw, e-SAF für Flugzeuge und e-Diesel für Lkw. e-Fuels sind chemisch gleichwertig mit heute verwendeten Kraftstoffen und können daher ohne Anpassungen in bestehenden Motoren eingesetzt werden.








