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Honda beginnt 2024 Produktion von Brennstoffzellenfahrzeugen

Honda will ab 2024 in Marysville, Ohio, ein neues Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug (FCEV) auf Basis des kürzlich vorgestellten Modells CR-V produzieren.

von | 01.12.22

Blick unter die Motorhaube des neuen Honda FCEV, der 2024 auf den Markt kommt
Bild: Honda

01. Dezember 2022 | Honda will ab 2024 in Marysville, Ohio, ein neues Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug (FCEV) auf Basis des kürzlich vorgestellten Modells CR-V produzieren.

Das neue FCEV wird das erste Serienfahrzeug in Nordamerika sein, das eine Plug-in-Funktion mit der FCEV-Technologie kombiniert. Dadurch kann der Fahrer die Bordbatterie aufladen, um in der Stadt elektrisch zu fahren und für längere Fahhrten die Flexibilität einer schnellen Betankung mit Wasserstoff nutzen.

„Honda hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 kohlenstoffneutral zu sein, und die vollständige Elektrifizierung unserer Fahrzeugpalette bis 2040 ist entscheidend, um dieses Ziel zu erreichen“, sagte Gary Robinson, Vice President of Auto Planning & Strategy bei American Honda Motor Co, Inc.

 

„Während wir unseren Plan, Honda Batterie-Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten zu produzieren, beschleunigen, werden wir dort auch mit der Kleinserienproduktion von Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen beginnen, um deren Potenzial als Teil einer nachhaltigen Transportzukunft auszuloten“.

Das Werk in Marysville wurde als Kleinserien- und Spezialfertigungsstätte konzipiert, die sich auf handwerkliche Fertigung und handmontierte Fahrzeuge konzentriert. Seit der Eröffnung im Jahr 2016 ist das Performance Manufacturing Center (PMC) u.a. für die Produktion des Acura NSX Sportwagens sowie der Honda Performance Development Rennwagen verantwortlich. Damit eignet sich das PMC laut Honda besonders für die Produktion hochwertiger FCEVs, die besondere Montageverfahren erfordern.

„Unsere Mitarbeiter im Performance Manufacturing Center haben die Möglichkeit, mehrere Spezialfahrzeuge erfolgreich auf den Markt zu bringen, sehr genossen“, sagte PMC-Werksleiter Gail May.

 

„Diese Anlage ist perfekt für die Produktion eines neuen Honda-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugs, da wir durch unsere Kleinserienkapazität, das Fachwissen unseres Teams nutzen können, um hochwertige emissionsfreie Fahrzeuge in Nordamerika zu produzieren.“

Weitere Einzelheiten über die neue FCEV-Version des CR-V werden kurz vor seiner Einführung im Jahr 2024 bekannt gegeben.

Brennstoffzellentechnologie als Schwerpunktthema

Honda ist nach eigenen Angaben davon überzeugt, dass FCEVs, die mit Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen betrieben werden, wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrszukunft sind. FCEVs produzieren nicht nur keine schädlichen Abgase, sondern können innerhalb von Minuten aufgetankt werden und bieten Fahrern, die an herkömmliche Autos gewöhnt sind, den gewohnten Fahrkomfort. Ein FCEV verfügt über einen Hochdruck-Wasserstofftank und erzeugt in Brennstoffzellen Strom, der den Elektromotor antreibt.

Der Konzern gilt seit zwei als Jahrzehnten führend in der Entwicklung und dem Einsatz der Brennstoffzellentechnologie durch umfangreiche Praxistests und Kundeneinsätze, darunter die ersten staatlichen Flottenkunden und das allererste Leasingprogramm für Privatkunden.

Seit der Einführung des ersten kommerziell erhältlichen Brennstoffzellenfahrzeugs, des FCX im Jahr 2002, hat Honda zahlreiche Erfahrungen mit dem Betrieb von Brennstoffzellenfahrzeugen bei heißem und kaltem Wetter gemacht.

Zudem hat das Unternehmen über 14 Millionen US-Dollar in das kalifornische Wasserstofftankstellennetz investiert. Dazu gehört auch der Beitritt zur öffentlich-privaten Partnerschaft H2USA im Mai 2013, die Automobilhersteller, Regierungsbehörden, Wasserstofflieferanten und die Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie zusammenbringt, um die Forschung zu koordinieren und kosteneffiziente Lösungen für die Bereitstellung einer Infrastruktur zu finden.

(Honda/2022)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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