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Wasserstoff-zu-Methanol: HyCC nennt Details zu 20-MW-Projekt

Der niederländische Wasserstoffproduzent HyCC hat Details zu seinem 20-MW-Projekt "Djewels" in Delfzijl bekanntgegeben: McPhy wird einen alkalischen Hochdruck-Elektrolyseur liefern, während Technip Energies Planung und Bau der Anlage übernimmt. Die hier laut Unternehmen täglich produzierten 3.000 t grünen Wasserstoffs sollen primär zu Methanol weiterverarbeitet werden. 

von | 05.07.23

Rendering der alkalischen Hochdruck-Elektrolyseure von McPhy
HyCC
HyCC

05. Juli 2023 | Der niederländische Wasserstoffproduzent HyCC hat Details zu seinem 20-MW-Projekt „Djewels“ in Delfzijl bekanntgegeben: McPhy wird einen alkalischen Hochdruck-Elektrolyseur liefern, während Technip Energies Planung und Bau der Anlage übernimmt. Die hier laut Unternehmen täglich produzierten 3.000 t grünen Wasserstoffs sollen primär zu Methanol weiterverarbeitet werden.

Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Investitionsentscheidung, die HyCC nach eigenen Angaben in diesem Jahr treffen will. Die Anlage soll bis zu 3.000 t grünen Wasserstoff pro Jahr produzieren. Dieser werde von OCI Methanol Europe für die Produktion von erneuerbarem Methanol verwendet. Gasunie, DeNora und Hinicio sind laut HyCC ebenfalls beteiligt.

Djewels werde die erste Anlage, die die „Augmented McLyzer“-Technologie von McPhy in dieser Größenordnung einsetze. Die Idee: Mithilfe einer höheren Stromdichte soll die Produktion flexibler werden, während der Platzbedarf sinkt.

„Vorzeigeprojekt“ im Hydrogen Valley

Djewels bezeichnen die beteiligten Unternehmen als „Vorzeigeprojekt“ für die Provinz Groningen und das geplante Hydrogen Valley im Norden der Niederlande. Seine Entwicklung wurde durch den regionalen Waddenfonds unterstützt. Das Projekt wird auch von der Clean Hydrogen Partnership (ehemals FCH-JU) gefördert und hat einen Zuschuss des niederländischen Wirtschaftsministeriums beantragt.

Marcel Galjee, Geschäftsführer von HyCC: „Die Produktion von grünem Wasserstoff muss in den kommenden Jahren erheblich ausgeweitet werden, wenn wir die europäischen Klimaziele für 2030 erreichen wollen.

 

Das bedeutet, dass wir eine innovative Technologie in großem Maßstab einsetzen müssen, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Mit der Arbeit von Technip Energies und der Technologie von McPhy können wir genau das tun.“

Insgesamt verfolgt HyCC sechs größere Wasserstoffprojekte. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

 

Rendering der geplanten Anlage (Quelle: HyCC)

Rendering der geplanten Anlage (Quelle: HyCC)

(Quelle: HyCC/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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