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Joint Venture plant Elektrolyseanlagen für grünen Wasserstoff

Das Joint Venture „Hanseatic H2“ zweier Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern sieht den Bau von vier Elektrolyseanlagen vor. Die Anlagen sollen in Nord- und Ostdeutschland entstehen und grünen Wasserstoff für den Mobilitätssektor liefern.

von | 23.01.26

H2Apex und East Energy wollen 2026 das Joint Venture "Hanseatic H2" gründen
© East Energy Gruppe
Joint Venture plant Elektrolyseanlagen für grünen Wasserstoff

Zwei Energieunternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern planen eine Kooperation: Der Hersteller von Wasserstoffanlagen H2Apex Nova Holding GmbH (H2Apex) und der Energieprojektentwickler East Energy GmbH (East Energy) wollen im Jahr 2026 das Joint Venture „Hanseatic H2“ gründen. Ziel der Gesellschaft ist der Aufbau standardisierter Elektrolyseanlagen mit jeweils 5 MW Leistung. Zudem soll der hergestellte RFNBO-konforme Wasserstoff gemeinsam vermarktet werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Einsatz in regionalen Mobilitätsanwendungen.

Neue Anlagen in Nord- und Ostdeutschland

Zunächst ist der Bau von vier Elektrolyseanlagen an verschiedenen Standorten in Nord- und Ostdeutschland vorgesehen. Nach Angaben von H2Apex reagieren die beiden Unternehmen mit dem Projekt auf die gestiegene Nachfrage nach grünem Wasserstoff aus dem Mobilitätssektor. In diesem Sinne soll die Versorgung der Kunden über eine Trailerbelieferung erfolgen.

Geringere Kosten, schnellere Prozesse

Durch die Nutzung wiederkehrender technischer Standards sollen Planungs- und Bauprozesse beschleunigt und Kosten reduziert werden. Zudem planen die Unternehmen eine erleichterte Skalierbarkeit zukünftiger Anlagen. Eine einheitliche technische Architektur soll die Wartung und den langfristigen Betrieb der Elektrolyseanlagen vereinfachen.

Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur

In den kommenden Wochen ist nach Unternehmensangaben die Gründung der gemeinsamen Projektgesellschaft geplant. Mit „Hanseatic H2“ wollen die Partner die regionale Wasserstoffinfrastruktur in Nord- und Ostdeutschland ausbauen und so einen Beitrag zur lokalen Energiewende leisten.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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