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Kärnten: Elektrolyseanlage für Wasserstoffbusse ist auf dem Weg

Der Elektrolyseur-Hersteller Fest hat den Transport einer 2-MW-Anlage für die Kelag Energie (Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft) gestartet. Die Anlage ist auf dem Weg nach Arnoldstein in Kärnten. Dort soll sie Österreichs erste Wasserstoff-Busflotte versorgen. Von der Projektplanung bis zur Auslieferung vergingen sieben Monate.

von | 22.01.26

Der Transporter mit der Fest Elektrolyseanlage auf dem Weg nach Arnoldstein in Kärnten.
© Fest GmbH
2-MW-Elektrolyseanlage für Kärntens Wasserstoffbusse auf dem Weg

Die Elektrolyseanlage ist Teil des Projekts DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus Transport. Das Land Kärnten und die Kelag wollen damit die Infrastruktur für Österreichs erste Wasserstoff-Busflotte errichten. Nun ist der 2-MW-Elektrolyseur von Fest auf dem Weg nach Arnoldstein. Die Anlage wird bei der Müllverbrennung der Restmüllverwertungs GmbH installiert.

Das DeCarB-Projekt soll auch die Nebenprodukte der Elektrolyse nutzen. Die Abwärme der Wasserstoffproduktion soll nach der Inbetriebnahme ins Fernwärmenetz eingespeist werden. Der bei der Elektrolyse entstehende Sauerstoff wird in der Müllverbrennungsanlage Arnoldstein verwendet.

Start der Busflotte im Mai 2026

Die Elektrolyseanlage soll ab ab diesem Jahr täglich rund 700 Kilogramm grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien produzieren. Das entspricht einer Jahresproduktion von etwa 150 Tonnen.

60 Prozent der Produktion nutzt die Österreichische Postbus AG für 35 Busse im Regionalverkehr Villach. Ein weiterer Bus fährt im Villacher Stadtverkehr. Die Busse erreichen Reichweiten bis zu 500 Kilometer.

Die Betankung der Busse erfolgt über eine betriebsöffentliche Anlage am Postbus-Standort in Villach. Der Projektpartner Gutmann GmbH errichtet die Infrastruktur, Wolftank übernimmt den Betrieb der Tankstelle.

Der Start der Wasserstoffbusflotte ist für Mai 2026 geplant. Die Kelag setzt auf eine redundante Versorgung für den kontinuierlichen Betrieb. Die Anlage dient als Basis für weitere Überlegungen zur Dekarbonisierung des Erdgasnetzes in der Region.

 

(Quelle: Fest GmbH/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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