Insgesamt haben mehr als acht Unternehmen angekündigt, die Kommerzialisierung wasserstoffbetriebener Mobilität im Schwerlastverkehr gemeinsam voranzutreiben. Ziel ist der Aufbau eines vollständig integrierten Wasserstoff-Ökosystems entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von Fahrzeugen über Betankungsinfrastruktur bis hin zur Wasserstoffversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen. Das Ökosystem soll zudem als Blaupause dienen.
Laut den beteiligten Unternehmen handelt es sich um den ersten Anlauf von Deutschland, das gesamte für die Skalierung von Wasserstoff-Lkw bis 2030 erforderliche Ökosystem in Europa zu bündeln. Dabei sollen auch politische Entscheidungsträger in Deutschland einbezogen werden.
Zu den Unternehmen zählen unter anderem:
- Daimler Truck Holding AG,
- Volvo Group,
- Toyota Motor Corporation,
- Robert Bosch GmbH,
- Air Liquide S.A.,
- TotalEnergies SE,
- Teal Mobility und
- MB Energy Holding GmbH & Co. KG.
Fahrzeuge, Tankstellen und Wasserstoffzugang im Fokus
Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen drei Bausteine: die Skalierung wettbewerbsfähiger Fahrzeuge, der Aufbau strategisch platzierter Betankungsinfrastruktur entsprechend den Kundenanforderungen sowie ein zuverlässiger Zugang zu Wasserstoff zu wirtschaftlichen Preisen. Zusammen sollen diese Elemente die Grundlage für wettbewerbsfähige Gesamtbetriebskosten für Lkw-Kunden bilden. Zudem sollen sie Wasserstoff als praktikable, skalierbare Lösung für den CO2-freien Transport etablieren. Das Wasserstoff-Ökosystem ist als Ergänzung zu batterieelektrischen Lösungen gedacht.
Weitere Details werden nach eigenen Angaben am 15. September im Rahmen der IAA Transportation 2026 in Hannover bei einer Pressekonferenz mit den CEOs der beteiligten Unternehmen vorgestellt.








