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Kooperation verbessert automatisierte Stackfertigung

Das japanische Elektronikunternehmen Omron Electronics und Xenon Automatisierungstechnik intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich der Wasserstofftechnologie. Dafür haben die beiden Unternehmen einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Partnerschaft zielt auf die Entwicklung skalierbarer Produktionslösungen ab. Gemeinsam wollen die Unternehmen die Montageprozesse für Brennstoffzellen- und Elektrolyseur-Stacks weiterentwickeln und so zur automatisierten Stackfertigung beitragen.

von | 22.04.25

Stapelplatz
© XENON
Kooperation beschleunigt automatisierte Stackfertigung

Grundlage für den nun geschlossenen Kooperationsvertrag und die Entwicklung der High-Speed-Stacking-Technologie für die Stackfertigung ist ein bereits gemeinsam entwickelter Demonstrator.

Das automatisierte Stapel-System habe die Proof-of-Concept-Phase schon erfolgreich durchlaufen, meldeten die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Es ermögliche eine hochpräzise und schnelle Handhabung, Lagekorrektur und Platzierung von Brennstoffzellen- oder Elektrolyseurkomponenten. Mit der Technologie wollen Omron und Xenon die Stack-Hersteller beim Übergang von manueller zu skalierbarer, automatisierter Stackfertigung unterstützen. Erste Unternehmen, wie zum Beispiel Quest One, besitzen bereits Fertigungsstätten für eine automatisierte Stackfertigung.

Zuführung der Bipolarplatten

Zuführung der Bipolarplatten (© Xenon)

„Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit und den Einsatz modernster Technologien haben wir eine innovative Lösung entwickelt, die die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen auf ein neues Niveau hebt”, erklärte Thorsten Schlüter, Head of Strategic Sales bei Omron.

Modulares Konzept ermöglicht flexible Erweiterung der Produktionskapazitäten

Die entwickelte Technologie basiert auf einem modularen Konzept mit vordefinierten Schnittstellen. Unternehmen können dadurch ihre Produktionskapazitäten flexibel und bedarfsgerecht erweitern. Zusätzliche Prozessschritte lassen sich nahtlos integrieren, was den Automatisierungsgrad steigert und die Produktionsleistung optimiert, so Omron und Xenon.

Kay Truxa, Geschäftsführer von Xenon, betonte: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit Omron neue Maßstäbe in der Automatisierung setzen. Durch die enge Zusammenarbeit schaffen wir innovative Lösungen, die die Produktion von Wasserstofftechnologien effizienter und prozesssicherer machen.”

Die Basisentwicklung der Montagetechnologie ermöglicht eine einfache Adaption auf weitere Anwendungsbereiche wie etwa die Batteriemontage. Der Demonstrator steht am Xenon Hauptsitz in Dresden für Vorversuche und Tests mit individuellen Kundenprodukten zur Verfügung.

 

(Quelle: XENON und OMRON/2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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