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Kopernikus-​Projekt P2X: Elektrolyseur von Sunfire erfolgreich in Betrieb gegangen

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Kopernikus-​Projekt P2X untersucht einen vielversprechenden Ansatz: Power-to-X-Technologien.

von | 09.02.23

9. Februar 2023 I Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kopernikus-​Projekt P2X konnte Sunfire seinen Hochtemperaturelektrolyseur erfolgreich in Betrieb nehmen.

Damit nahm Sunfire erstmalig seine neue Generation der Co-Elektrolyse in Betrieb. Einzigartig an der Technologie sei der Prozess, bei dem mithilfe von grünem Strom aus Wasserdampf und CO2 in nur einem Schritt Synthesegas entsteht – ein Gemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid. Die Umwandlung geschieht bei hohen Betriebstemperaturen von bis zu 850 °C.

Im Rahmen des FAT konnte eine Leistung von bis zu 220 kW bei einem elektrischen Wirkungsgrad von über 85 %LHV erzielt werden, was im Vergleich zum Proof-of-Concept-System der ersten Projektphase (10 kW) einer deutlichen Steigerung entspricht. Dabei konnte Sunfire auf wesentliche Betriebserfahrungen aus dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten und kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt SynLink zurückgreifen. Im Rahmen des Projektes entwickelte und validierte das Dresdner Unternehmen ein Co-Elektrolyse-Modul in der Größenklasse von ~ 150 kW.

Synthesegas für Kraftstoffe, Wachse oder chemische Produkte

Das in der Co-Elektrolyse produzierte erneuerbare Synthesegas kann in einem nachgelagerten Schritt in alternative Kraftstoffe, Wachse oder andere chemische Produkte weiterverarbeitet werden. Hierfür liefert Sunfire die Anlage Anfang des Jahres an das KarIsruher Institut für Technologie (KIT) aus, um sie dort im Energy Lab 2.0 in eine Power-to-Liquid-Anlage zu integrieren. Die Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen mehrerer Kampagnen mit der integrierten Anlage etwa 200 Liter synthetischen Kraftstoff pro Tag zu produzieren.

Sunfire ist bekannt für seine innovative Hochtemperatur-Elektrolyse, die auf der Festoxidzellen-Technologie (SOEC) basiert. Während diese ihre finalen Entwicklungsschritte durchläuft, begegnet das Unternehmen dem enormen Bedarf an Elektrolysekapazität schon jetzt mit seinen bewährten Druck-Alkali-Elektrolyseuren im Multi-Megawatt-Maßstab. Dazu skaliert Sunfire derzeit seine Produktionskapazitäten.

Mehr Informationen zu Kopernikus P2X

(Quelle: sunfire/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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