Bei der Vertragsunterzeichnung haben der emsländische Landrat Marc-André Burgdorf und OGE-Geschäftsführer Detlef Brüggemeyer im Beisein von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gemeinden die Installation von insgesamt 13 T-Stücken vereinbart. Diese Anbindungspunkte sollen durch OGE umgesetzt werden. Sie sind in den Kommunen Papenburg, Rhede, Dörpen, Lathen, Haren (Ems), Meppen, Geeste, Twist, Emsbüren und Salzbergen vorgesehen.
Emsland als H2-Region
Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen Grant Hendrik Tonne betont die Bedeutung des Vorhabens im Emsland für die Versorgungssicherheit in Deutschland: „Mit hohen Investitionen in Elektrolyseure, Pipelines und innovative Anwendungen entsteht hier eine Schlüsselregion für erneuerbaren Wasserstoff. So wird die Versorgungssicherheit Deutschlands gestärkt und der Aufbau eines nationalen Wasserstoffnetzes entscheidend vorangebracht: Das ist Voraussetzung für die Dekarbonisierung der deutschen Industrie.“
Die Bedeutung des Projekts sieht auch der OGE-Geschäftsführer. Gleichzeitig braucht es laut Brüggemeyer für den Wasserstoffhochlauf weiterhin politische Förderung. So sei die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Regionen und Politik notwendig.
Nordsee-Ruhr-Link III: Inbetriebnahme im Jahr 2027
Die Wasserstofftransportleitung Nordsee-Ruhr-Link III soll vom niedersächsischen Bunde bis ins nordrhein-westfälische Wettringen verlaufen. Als Leitungslänge sind 122 Kilometer vorgesehen. Gemeinsam mit den H2-Leitungen Wilhelmshaven-Küstenlinie und Nordsee-Ruhr-Link I soll die Pipeline Wasserstoff von der Küstenregion in den Nordwesten Deutschlands transportieren.
Mit dem Bau des Nordsee-Ruhr-Links III ist OGE beauftragt. Nach Angaben des Gasnetzbetreibers soll die Bauphase Ende des dritten Quartals 2026 beginnen. Im Jahr 2027 ist dann sowohl die Hauptbauphase als auch die Inbetriebnahme geplant.










