Lhyfe plant Wasserstofftankstelle in Schwäbisch Gmünd

Lhyfe und JET H2 Energy planen gemeinsam den Bau einer Wasserstofftankstelle in Schwäbisch Gmünd. Der Bau soll 2024 starten.

von | 25.01.23

25. Januar 2023 | Lhyfe und JET H2 Energy planen den Bau einer Wasserstofftankstelle in Schwäbisch Gmünd. Die Bauarbeiten für das Wasserstoff-Projekt sollen 2024 beginnen.

Im Juni 2022 unterzeichneten Lhyfe und die Gemeinde Schwäbisch Gmünd eine Vereinbarung zum Bau einer Wasserelektrolyseanlage (10 MW). Täglich sollen hier bis zu vier Tonnen grüner Wasserstoff produziert werden.

Kopplung von Elektrolyseur und Wasserstofftankstelle

Der nächste Schritt beim Aufbau der lokalen Wasserstoffinfrastruktur ist die Zusammenarbeit zwischen Lhyfe und JET H2 Energy, die den Bau einer Wasserstofftankstelle vorsieht. Während JET H2 Energy für den Betrieb der geplanten Anlage zuständig ist, soll Lhyfe die Tankstelle mit lokal produziertem, grünem Wasserstoff versorgen.

„Wir begrüßen, dass das Land Baden-Württemberg und die Stadt Schwäbisch Gmünd ihre ambitionierten Ziele einer Wasserstoffinfrastruktur auf Basis erneuerbarer Energien umsetzen will. Der Weg zur Klimaneutralität ist für Logistik- und Mobilitätssektoren eine der größten Herausforderungen und der Einsatz von grünem Wasserstoff eine der effizientesten Lösungen.

 

Vorhaben und Planungen wie diese machen Mut, motivieren und schaffen vor allem Vertrauen im Markt.“, so Luc Graré, Head of Central & Eastern Europe bei Lhyfe.

500 Mio. Euro für Wasserstoff-Projekte

Das Land Baden-Württemberg verfolgt seit 2020 eine Wasserstoff-Roadmap, mit der das Bundesland eine Schlüsselrolle bei der Fertigung von Elektrolyseuren, Brennstoffzellen und deren Komponenten einnehmen will. In den vergangenen Jahren hat das Land im Bereich Forschung, Entwicklung und Markteinführung rund 500 Mio. Euro an Fördermitteln für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ausgegeben bzw. zugesagt.

„Als Enabler emissionsfreier Mobilität planen wir ein flächendeckendes Wasserstofftankstellennetz in Deutschland, Dänemark und Österreich aufzubauen. Um dies auch langfristig erfolgreich zu gestalten, bedarf es funktionierender Wasserstoffökosysteme und enger Partnerschafen.

 

Nur so können wir einen nachhaltigen und langfristigen Beitrag zur Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft leisten. Die unterzeichnete Vereinbarung und das Bauvorhaben in Schwäbisch Gmünd zeigen, was möglich ist, wenn Branchen-Know-How und technologische Innovation aufeinandertreffen.“, so Elena Hof, Public Affairs Managerin bei JET H2 Energy.

(Quelle: Lhyfe/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Die geplante Anlage soll täglich vier Tonnen grünen Wasserstoff produzieren (Quelle: Unsplash)

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