Das Joint Development Agreement (JDA) wurde im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstags geschlossen: Vom 8. bis zum 10. Mai wurde der 837. Geburtstag des Hafens gefeiert. Laut Unternehmensangaben wollen die Partner ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen und zunächst Studien zur Lieferkette für den Flüssigwasserstoff durchführen.
Unternehmen wollen Erfahrungen bündeln
Die beteiligten Unternehmen decken verschiedene Bereiche der Wertschöpfungskette ab. So verfügt MB Energy nach eigenen Angaben über Erfahrung in der Kraftstoffbeschaffung, im Handel und in der Logistik sowie über bestehende Lieferstrukturen. Daimler Truck plant hingegen, ab Ende 2026 erste Brennstoffzellen-Lkw im Einsatz zu haben. Kawasaki Heavy Industries will zudem seine Erfahrungen in der Entwicklung von Infrastrukturkomponenten einbringen.
Kooperation baut auf bestehender Absichtserklärung auf
Das JDA knüpft an eine bestehende Absichtserklärung zum Aufbau einer deutsch-japanischen Wasserstofflieferkette an. Im Oktober 2025 hatten Daimler Truck, Kawasaki Heavy Industries sowie das Logistikunternehmen Hamburger Hafen und Logistik AG im Rahmen der Fachmesse „Hydrogen Technology World Expo“ in Hamburg ein gemeinsames Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Ziel dieses MoU war es, den Aufbau einer Lieferkette für grünen Flüssigwasserstoff über den Hamburger Hafen nach Europa zu prüfen.
Nach Angaben von Daimler Truck ist eine Versorgung mit flüssigem Wasserstoff relevant für die Skalierung von wasserstoffbetriebenen Lkw in Europa. Denn für den Schwerlastverkehr würde flüssiger Wasserstoff die Energiedichte und operative Flexibilität für Langstreckeneinsätze bieten.










