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LOHC und Solarenergie: Kooperation für grünen Strom in Afrika

H2-Industries hat eine Absichtserklärung mit der Terra Sola Group AG unterzeichnet. Die millionenschwere Kooperation zielt auf die Umstellung der lokalen Industrie auf erneuerbare Energien ab und soll die Elektrifizierung und sozioökonomische Entwicklung afrikanischer Staaten beschleunigen.

von | 25.11.22

25. November 2022 | H2-Industries hat eine Absichtserklärung mit der Terra Sola Group AG unterzeichnet. Die millionenschwere Kooperation zielt auf die Umstellung der lokalen Industrie auf erneuerbare Energien und soll die Elektrifizierung und sozioökonomische Entwicklung afrikanischer Staaten beschleunigen.

Das wasserstoffbasierte Energietransportmedium LOHC von H2-Industries spielt aufgrund seiner technologischen und wirtschaftlichen Vorteile eine wichtige Rolle in den geplanten Programmen. Mit LOHC kann Strom aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff umgewandelt werden. Dieser lässt sich dann in LOHC speichern, transportieren und zur Stromerzeugung mittels Brennstoffzelle zur direkten Nutzung freigeben, zum Beispiel in der Industrie oder im Mobilitätssektor.

„Wir sind gerade aus Ägypten zurückgekehrt, wo dieses Jahr die COP 27 stattgefunden hat, bei der die Bedeutung des globalen Energiewandels durch einen dramatischen Aufruf zum Handeln unterstrichen worden ist. Gemeinsam mit der Terra Sola Group AG werden wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, ausgewählten Entwicklungsländern Zugang zu dringend benötigter sauberer Energie zu verschaffen. Sie wird dabei helfen, ihre wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben und gleichzeitig ihren Beitrag zu den globalen Netto-Null-Emissionszielen zu leisten.

 

Der Übergang zu sauberer Energie ist eine einmalige Chance für Afrika; eine Chance, die Armut zu reduzieren und das Wachstumspotenzial zu erhöhen“, unterstreicht Michael Stusch, CEO von H2-Industries.

Saubere Energie als Chance für Afrika

Die Terra Sola Group AG bringt Finanz-, Technologie- und Entwicklungspartner zusammen, um PV-Großkraftwerke zu errichten. Damit ist sie vor allem im Nahen Osten und in Afrika tätig, wo eine hohe Energienachfrage besteht. Terra Sola ist über seinen in Algerien ansässigen Entwicklungszweig Terra Sola PV Production Algérie in rund 20 afrikanischen Ländern mit einer kombinierten Projektpipeline von mehr als 10 GW installierter Solarkapazität aktiv.

David F. Heimhofer, Vorstandsvorsitzender der Terra Sola Group AG, erklärt zu der Kooperation:

„Afrika befindet sich heute im Epizentrum der globalen Klimakrise. Der Kontinent trägt am wenigsten zur globalen Erwärmung bei, leidet aber am stärksten unter den Auswirkungen des Klimawandels. Gleichzeitig braucht Afrika nicht nur dringend eine industrielle Entwicklung, sondern muss auch den Lebensstandard der Bevölkerung des Kontinents verbessern. Die Verfügbarkeit von Energie ist der Schlüssel für die zukünftige Entwicklung Afrikas.“

„Wir bei Terra Sola und insbesondere unser Afrika-Hub in Algerien wissen, dass die afrikanischen Länder eine vielversprechende Kombination von Ressourcen, günstigen Standorten und engagierten Verwaltungen aufweisen, die den Kontinent als idealen Ort für die Erzeugung erneuerbarer Energie und als potenziellen Knotenpunkt für die wasserstoffbasierte Weltwirtschaft positionieren.

 

Die heutige Vereinbarung ist der nächste Schritt für Terra Sola, nachdem wir bereits mehrere Vereinbarungen mit H2-Industries unterzeichnet haben, um diese Entwicklung in unseren Partnerländern zu erleichtern und zu beschleunigen“, ergänzt Belkacem Haouche, Generaldirektor von Terra Sola Algérie PV Production.

Mehrere Projektpläne befinden sich derzeit in der Endverhandlungsphase mit den jeweiligen Regierungsbehörden der Zielmärkte. Die Umsetzung des ersten Projekts wird für das erste Quartal 2023 erwartet.

 

(H2-Industries/2022)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Der aus Solarenergie gewonnene Strom soll via LOHC zu den Bedarfszentren transportiert werden (Quelle: Unsplash)

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