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Marktumfrage zeigt hohen Bedarf an Wasserstoffspeichern ab 2029

Uniper Energy Storage hat von Februar bis März 2024 den Bedarf an Kapazitäten zur unterirdischen Wasserstoffspeicherung ermittelt. Nun hat der Speicherbetreiber das Ergebnis der Umfrage bekanntgegeben: Bereits ab 2029 bestehe ein „starkes Interesse”. Zu den Befragten zählten Energieversorger, Kraftwerksbetreiber, Wasserstoffproduzenten und -abnehmer sowie Gashändler. Die „rege Beteiligung” zeige die große Bedeutung des Themas für die Energiewende.

von | 26.04.24

Laut EU-Ziel wird eine Wasserstoffspeicherkapazität von 300 TWh bis 2050 benötigt
© atha_lintar - stock.adobe.com

26. April 2024 | Uniper Energy Storage hat von Februar bis März 2024 den Bedarf an Kapazitäten zur unterirdischen Wasserstoffspeicherung ermittelt. Nun hat der Speicherbetreiber das Ergebnis der Umfrage bekanntgegeben: Bereits ab 2029 bestehe ein „starkes Interesse”. Zu den Befragten zählten Energieversorger, Kraftwerksbetreiber, Wasserstoffproduzenten und -abnehmer sowie Gashändler. Die „rege Beteiligung” zeige die große Bedeutung des Themas für die Energiewende.

Die Auswertung der Marktkonsultation zeige ein starkes Interesse an Wasserstoffspeichern, heißt es in einer Pressemeldung von Uniper. Vor allem in Nordwest-Deutschland bestehe bereits in der ersten Phase des Wasserstoffhochlaufs ab 2029 ein hoher Bedarf. Die Ergebnisse spiegelten dabei auch die Analysen anderer Studien wider.

So zeige eine aktuelle Studie des Gasinfrastruktur Verbands GIE, dass in der EU zur Erreichung der REPowerEU-Ziele eine Wasserstoffspeicherkapazität im Umfang von ca. 45 TWh bis 2030 benötigt werde. Bis 2050 soll dieser Bedarf auf ca. 300 TWh ansteigen. Damit entstehe eine enorme Lücke zu den projektierten Vorhaben von 9 TWh bis 2030 bzw. 21,5 TWh bis 2050.

Ein weiteres Ergebnis der Marktabfrage: Die bereitzustellenden Speicher müssen sehr flexibel sein. Denn im Vergleich zum existierenden Erdgasmarkt gebe es einen deutlich höheren Bedarf an Ein- und Ausspeicherleistungen. Großvolumige Wasserstoffspeicher mit hoher Flexibilität, wie sie insbesondere Kavernenspeicher bieten können, stünden somit erstmal im Fokus der Planungen.

Bis zu 600 GWh Speicherkapazität

Ziel der Marktkonsultation war es, eine bessere Prognose über den Bedarf an Wasserstoffspeicherkapazitäten in Deutschland erstellen zu können. Die Ergebnisse will Uniper Energy Storage als Grundlage für die weitere Ausbauplanung seiner Wasserstoffspeicher verwenden.

Das Unternehmen sei bereit, dem Markt bis Ende 2030 Wasserstoffspeicher mit einer Kapazität von bis zu 600 GWh bereitzustellen.

„Wir wollen in Zukunft eine noch größere Rolle dabei spielen, die Energiewende in Europa zu beschleunigen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Ergebnisse unserer Marktkonsultation sind ermutigend und bestätigen, dass der Bedarf an Wasserstoffspeicherkapazitäten in den kommenden Jahren stark zunehmen wird”, sagte Doug Waters, Geschäftsführer Uniper Energy Storage.

Weitere Informationen
(Quelle: Uniper SE/2024)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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