Generic filters
Exact matches only
FS Logoi

Maximator Hydrogen erhält Wasserstoff-Autos von Toyota

Zehn Toyota Mirai erweitern nun den Fuhrpark der Maximator Hydrogen GmbH. Maximator Hydrogen ist Teil der Schmidt Kranz Group. Das H2-Spinoff der Gruppe bietet Systemlösungen für die gesamte Wertschöpfungskette. Auch Dienstleistungen wie Testanlagen und Zertifizierung von Wasserstoffspeichersystemen gehören zum Portfolio. So wurde Anfang des Jahres bei der Maximator Hydrogen GmbH Deutschlands größte Produktionsstätte für Wasserstofftankstellen in Betrieb genommen. Seit 2018 hat das in Nordhausen ansässige Unternehmen fast 50 Wasserstofftankstellen hergestellt. Bis 2030 sollen 4.000 Maximator Hydrogen Anlagen in Betrieb sein.

von | 02.05.22

02. Mai 2022 | Zehn Toyota Mirai erweitern nun den Fuhrpark der Maximator Hydrogen GmbH.

Maximator Hydrogen ist Teil der Schmidt Kranz Group. Das H2-Spinoff der Gruppe bietet Systemlösungen für die gesamte Wertschöpfungskette. Auch Dienstleistungen wie Testanlagen und Zertifizierung von Wasserstoffspeichersystemen gehören zum Portfolio. So wurde Anfang des Jahres bei der Maximator Hydrogen GmbH Deutschlands größte Produktionsstätte für Wasserstofftankstellen in Betrieb genommen. Seit 2018 hat das in Nordhausen ansässige Unternehmen fast 50 Wasserstofftankstellen hergestellt. Bis 2030 sollen 4.000 Maximator Hydrogen Anlagen in Betrieb sein.

„Dass die Schmidt Kranz Group auf den Toyota Mirai setzt, freut und ehrt uns sehr“, so André Schmidt, Präsident der Toyota Deutschland GmbH, bei der Übergabe. „Mit ihrer alltagstauglichen Reichweite eignen sich die Fahrzeuge ideal für nachhaltige Unternehmensfuhrparks und tragen so zur Dekarbonisierung der Gesellschaft bei.“

Für Mortimer Glinz, Schmidt Kranz Group Geschäftsführer in der 4. Generation, erklärt: „Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für den Erfolg der Energiewende. Wasserstoffautos sind bei unseren Fahrprofilen (Langstrecke) die einzige nachhaltige Alternative. Und der Mirai ist ein gutaussehender Meilenstein in der Entwicklung von H2-betriebenen Fahrzeugen!“

Insgesamt sind heute fast 10 Prozent der Firmenfahrzeuge wasserstoffbetrieben. In zweiter Modellgeneration bietet die fünfsitzige Limousine eine Reichweite von bis zu 650 Kilometern. Der Tankvorgang dauert etwa so lange wie bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Dabei ist der Mirai schadstofffrei und nahezu lautlos unterwegs. Die Brennstoffzelle wandelt den gespeicherten Wasserstoff in elektrische Energie um, die wiederum einen 130 kW/182 PS starken Elektromotor antreibt. Als Emission entsteht während der Fahrt lediglich Wasserdampf.

Die Investition in den Aufbau eines klimaneutralen Fahrzeugpools für Dienstreisen wurde im Rahmen des Nationalen Innovationsprogrammes Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 145.084 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

(Maximator Hydrogen/2022)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Übergabe der Wasserstoffflotte von Toyota an die Maximator Hydrogen GmbH. (Quelle: Maximator Hydrogen)

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

H2-Projekte in Ihrer Region

Mehr als 300 Wasserstoff-Projekte in Deutschland und Europa

Hier geht's zur interaktiven Karte

„Kommunen spielen eine Schlüsselrolle beim Wasserstoffhochlauf“
„Kommunen spielen eine Schlüsselrolle beim Wasserstoffhochlauf“

Im Interview mit dem Fachinformationsportal gwf Gas + Energie erklärt Dr. rer. pol. Dipl.-Ing. Désirée Schulte, wie das H₂-Netzwerk Ruhr e.V. den Wissenstransfer rund um Wasserstoff organisiert und welche Formate sich speziell an junge Menschen, insbesondere an Frauen und Mädchen, richten. Außerdem spricht sie über die Rolle der Kommunen beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, die Erwartungen der Mitglieder an die Politik und kommende Veranstaltungen im Jahr 2026.

mehr lesen
Wasserstoff-Kernnetz: Kapazitätsreservierung startet am 19. März
Wasserstoff-Kernnetz: Kapazitätsreservierung startet am 19. März

Die Betreiber des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes starten am 19. März um 13:00 Uhr einen koordinierten Kapazitätsreservierungsprozess. Ab diesem Zeitpunkt können Marktteilnehmer bei dem jeweils zuständigen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) erstmals Einspeise- und Ausspeisekapazitäten im deutschen Kernnetz reservieren – für bis zu sieben Jahre im Voraus. Die Reservierungsanfragen können über ein standardisiertes Anfrageformular eingereicht werden. Die reservierbaren Kapazitäten sollen von rund 2.859 MWh/h Entry im Jahr 2026 auf über 15.000 MWh/h Entry bis 2030 wachsen.

mehr lesen
Shell feiert Richtfest für 100-MW-PEM-Elektrolyseur in Wesseling
Shell feiert Richtfest für 100-MW-PEM-Elektrolyseur in Wesseling

Am 5. März hat Shell gemeinsam mit den Projektpartnern das Richtfest für den neuen 100-MW-Elektrolyseur in Wesseling gefeiert. Die Inbetriebnahme der Anlage im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland ist für das Jahr 2027 geplant. Dann soll der Elektrolyseur jährlich bis zu 16.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren – abhängig von der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien.

mehr lesen

H2 Talk

„Kommunen spielen eine Schlüsselrolle beim Wasserstoffhochlauf“
„Unsere Kunden sind Vorreiter“
„Wasserstoff ist im Grunde Erdgas ohne Kohlenstoff und entsprechend vielseitig einsetzbar“

Publikationen

Das Projekt H2home

Das Projekt H2home

Autor: Matthias Block, Steffen Giesel, Andreas Herrmann und Norman Klüber

Das Ziel von H2home war die Entwicklung eines integrativen Systems mit 5 kW elektrischer Leistung zur hocheffizienten Nutzung von elektrischer Energie, Wärme- und Kälteenergie, bereitgestellt auf Basis von 100 % grünem Wasserstoff. Dieses System ist ...

Zum Produkt