Die geplante Leitung soll von der deutsch-französischen Grenze bei Leidingen (Frankreich) bis zum Werksgelände der Rogesa Roheisen- und Rohstoffgesellschaft Saar mbH in Dillingen (Deutschland) verlaufen – eine Strecke von rund 16 Kilometern.
Teil des größten H2-Infrastrukturprojekts im Saarland
Die Pipeline ist Bestandteil des Projekts mosaHYc, das Creos Deutschland gemeinsam mit dem französischen Netzbetreiber NaTran S.A. realisiert. NaTran will im benachbarten Department Moselle bestehende Leitungen auf Wasserstoff umstellen und neue Wasserstoffleitungen errichten. Ziel ist der Aufbau eines grenzüberschreitenden Wasserstoffnetzes, das Erzeuger und Verbraucher miteinander verbindet. Zudem soll der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft auf beiden Seiten der Grenze gefördert werden.
Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 70 Millionen Euro auf deutscher Seite ist mosaHYc nach eigenen Angaben derzeit das größte Wasserstoff-Infrastrukturprojekt im Saarland. Bund und Land fördern das Vorhaben im Rahmen eines „Important Project of Common European Interest“ (IPCEI).
Die Inbetriebnahme des mosaHYc-Wasserstoffnetzes ist für 2027 geplant.
Vertrag enthält Rohr- und Tiefbauarbeiten
Der unterzeichnete Vertrag umfasst neben der Ausführungsplanung auch Tief- und Rohrbauarbeiten. Dazu zählen unter anderem die Verlegung der Stahlrohrleitung, die Querung von Straßen, Bahnstrecken und Gewässern sowie Prüfungen zur späteren Inbetriebnahme.
Informationsveranstaltung im August geplant
Norman Blaß, Leiter Netzmanagement und Wasserstoff bei Creos Deutschland, erklärte, die neue Leitung werde Industrieunternehmen in der Region künftig den Zugang zu Wasserstoff ermöglichen und stehe zugleich auch anderen Nutzern zur Verfügung.
Die Bauarbeiten sollen laut Unternehmensangaben voraussichtlich im August beginnen. Über den Projektstand und die nächsten Schritte will Creos Deutschland dann Mitte August bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung informieren.











