Erdgas bleibe laut Nachhaltigkeitsreport weiterhin Bestandteil der Energieversorgung und werde als Übergangsoption genutzt. Parallel dazu arbeite der Fernleitungsnetzbetreiber am Aufbau einer Infrastruktur für den Transport von CO₂ aus industriellen Prozessen. Im Wasserstoffbereich hat das Unternehmen bereits Projekte umgesetzt und plant weitere Vorhaben im Rahmen des Kernnetzes.
Umrüstung und Neubau
Im Jahr 2025 hat OGE in Zusammenarbeit mit dem Gasversorger Nowega GmbH den ersten Abschnitt einer bestehenden Erdgasleitung auf Wasserstoff umgerüstet. Die Leitung 13 erstreckt sich von Bad Bentheim nach Dorsten. Der weitere Abschnitt der Pipeline soll bis zum Jahr 2027 umgestellt werden.
Ebenfalls in Kooperation mit Nowega hat der Fernleitungsnetzbetreiber mit HEp (Heek-Epe) eine neue Wasserstoffpipeline errichtet. Die elf Kilometer lange Leitung wurde im Jahr 2025 in Betrieb genommen. Sie soll die Leitung 13 mit einem geplanten Wasserstoffspeicher des Gasspeicherunternehmens RWE Gas Storage West GmbH verbinden.
Beide Projekte sind Teil der Initiative GET H2, die den Aufbau eines Wasserstoffnetzes in Deutschland unterstützt.
H2-Verdichtung und Emissionen
Im Zusammenhang mit dem Wasserstofftransport hat sich OGE mit technischen Fragestellungen auseinandergesetzt. Gemeinsam mit externen Partnern hat das Unternehmen unter anderem die Verdichtung von H2 sowie Emissionen entlang der Transportinfrastruktur untersucht.
Trainingsgelände in Werne
Darüber hinaus wurde laut Bericht im September 2025 ein Trainingsgelände in Werne in Betrieb genommen. Dort werden Mitarbeitende sowie externe Fachkräfte im Umgang mit Wasserstoff sowohl theoretisch als auch praktisch geschult.
Die Schulung findet in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. und dem Branchenverband Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. statt.







