Haver & Boecker ist ein international agierendes Familienunternehmen in Oelde mit den starken Säulen Drahtweberei und Maschinenfabrik – global vernetzt mit über 50 Tochterunternehmen und 150 Vertretungen, dabei stets lokal verwurzelt.
Drahtgewebe spielen für Wasserstofftechnologien eine Schlüsselrolle. Daher umfasst das Produktportfolio Technologien für vielfältige H2-Prozesse.
Drahtgewebe kommt in der Elektrolyse zum Einsatz
Das Unternehmen bietet eine umfassende Auswahl an Drahtgeweben an, die beispielsweise als poröse Transportschicht (PTL) in Elektrolyseuren eingesetzt werden können. Darunter fällt auch ein dreidimensionales Gewebe, das eine erhöhte Porosität und Drainagefähigkeit aufweist. Es kann sowohl für das Entweichen von Gas als auch für einen konstanten Zufluss von Wasser zur katalysatorbeschichteten Membran (CCM) verwendet werden.
Darüber hinaus ermöglicht Drahtgewebe die mechanische H2-Filtration. Haver & Boecker bietet hier Komponenten für verschiedene Anwendungen: Hochdruckfiltrationen bis zu 900 bar sowie Gasfiltrationen zwischen 0 und 50 bar. Die eingesetzten Drahtgewebe werden unter anderem nach ISO 9044 gefertigt. Grundlage dafür sind zertifizierte Unternehmensprozesse: Haver & Boecker ist nach ISO 9001, IATF 16949, ISO 14001, ISO 50001 sowie ISO 3834‑2 zertifiziert.
Ein weiterer Einsatzbereich ist die Prozesstechnik: Hier finden die Drahtgewebe Anwendung als Stützgewebe für Membranen, Explosionsschutz in explosionsgefährdeten Bereichen oder Trägergewebe für Katalysatoren. Als Stützgewebe sorgen die Drahttechnologien unter anderem für eine erhöhte Druckstabilität. Im Explosionsschutz tragen sie zu einem diffusionsbasierten Konzentrationsausgleich bei, während sie als Trägergewebe feine Körnungen fixieren können.
Wir freuen uns, Haver & Boecker in unserem H₂-Marktspiegel willkommen zu heißen und die weiteren Entwicklungen des Unternehmens im Wasserstoffsektor zu begleiten.
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