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Regionalverkehr Köln produziert eigenen Wasserstoff

Quest One hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen zwei PEM-Elektrolyseure für ein Mobilitätsprojekt an die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) liefert. Mit den Elektrolyseuren soll das Ingenieurbüro Ingenion eine Wasserstofftankstelle in der Mechenicher Peternheide errichten. Die Inbetriebnahme der Tankstelle ist für Ende 2026 geplant. Sie ist Teil einer Innovationsoffensive für regenerative Energieformen im ÖPNV.

von | 14.04.25

v.l.n.r.: Michael Meister, CEO bei Quest One, und Heiko Iffland, Geschäftsführer der Ingenion GmbH, beim Start des gemeinsamen Projekts in Augsburg.
© Quest One
Regionalverkehr Köln produziert eigenen Wasserstoff mit Elektrolyseuren

Die RVK betreibt bereits über 100 Wasserstoffbusse – die größte Wasserstoffbusflotte Europas. Das Unternehmen verfolgt das Ziel „Null Emission” bis 2030. Nach bestehenden Wasserstofftankstellen in Meckenheim und Wermelskirchen investiert der ÖPNV-Anbieter erstmals in eigene Elektrolyseure zur Produktion von grünem Wasserstoff. Die fertiggestellte Tankstelle soll später auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die Elektrolyseure sollen die Erzeugung von grünem Wasserstoff direkt am Einsatzort ermöglichen. Jeder der beiden ME450 Elektrolyseure verfügt über eine Kapazität von einem Megawatt. Wodurch die tägliche Produktionsleistung 450 Kilogramm beträgt. Der aus Ökostrom produzierte Wasserstoff ist hochrein und entspricht der Güteklasse 5.0. Sodass dieser anschließend direkt in Wasserstoffbussen oder anderen Brennstoffzellenfahrzeugen eingesetzt werden kann.

Michael Meister, CEO bei Quest One, betonte, dass die Dekarbonisierung des öffentlichen Nahverkehrs ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz in den Kommunen sei. Dafür wolle das Unternehmen durch die Lieferung der Elektrolyseure einen maßgeblichen Beitrag leisten.

Elektrolyseure dekarbonisieren den ÖPNV

Das Ingenieurbüro Ingenion erhielt den Zuschlag für das Gesamtprojekt im Dezember. Das Hamburger Unternehmen übernimmt Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Wasserstofftankstelle einschließlich der Elektrolyseure und Speichersysteme. Der Projektierer verfügt laut eigenen Angaben bereits über umfassende Expertise in den Bereichen Wasserstoff, Photovoltaik und Elektromobilität. Trotzdem will sich das Ingenieurbüro zunehmend auf Projekte im Bereich Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung konzentriert.

Heiko Iffland, Geschäftsführer der Ingenion GmbH, erklärte: „Mit der Errichtung der geplanten Wasserstofftankstelle können wir einen aktiven Beitrag für die klimafreundliche Energieversorgung und Stärkung der Infrastruktur in der Region leisten.”

 

(Quelle Quest One/ 2025)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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