Die Bundesregierung hat angekündigt, mit ihrer Kraftwerkstrategie zeitnah einen Regulierungsrahmen für die Ausschreibung von wasserstofffähigen Gaskraftwerken zu schaffen. RWE bereitet sich konsequent vor, an den Ausschreibungen teilzunehmen und zügig nach einem Zuschlag mit dem Bau der Anlage in Voerde zu beginnen.
Voerde könnte damit auch in Zukunft ein wichtiger Erzeugungsstandort bleiben und einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Von großem Vorteil ist die Infrastruktur am ehemaligen Kraftwerksstandort. So würde das neue Kraftwerk direkt an der geplanten Leitung des Wasserstoff-Kernnetzes liegen. Stadt und Region würden durch sichere Arbeitsplätze und lokale Wertschöpfung profitieren.
RWE will 2030 in Voerde die Stromproduktion aufnehmen
Mit der Planung und dem Bau des wasserstofffähigen Gaskraftwerks hatte RWE bereits 2024 ein amerikanisch-spanisches Konsortium aus GE Vernova und Tecnicas Reunidas beauftragt. Dies hat die Genehmigungsplanung für das Vorhaben auf Basis bewährter Technologien durchgeführt. Nach aktueller Planung könnte die Anlage in Voerde 2030 die Stromproduktion aufnehmen. Die geplante Anlage soll ab ihrer Inbetriebnahme technisch in der Lage sein, mindestens 50 Prozent Wasserstoff zu nutzen. Damit ist eine wichtige Voraussetzung für die spätere Umstellung auf den vollständigen Betrieb mit Wasserstoff erfüllt.
Um zeitnah nach dem angestrebten Auktionszuschlag mit der Errichtung der Anlage beginnen zu können, ist ein rasches Genehmigungsverfahren inklusive einer frühen Öffentlichkeitbeteiligung wichtig.
Nikolaus Valerius, CEO RWE Generation SE: „Wir sind bereit, in den Bau neuer wasserstofffähiger Gaskraftwerke zu investieren. Auch mit der Genehmigungsplanung für eine Anlage in Voerde gehen wir entschlossen voran, die Chance einer Fertigstellung bis 2030 weiter zu ermöglichen. Nun braucht es aber rasch Klarheit von der Bundesregierung über das angekündigte Ausschreibungsregime.“







