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Shell und Uniper bauen Anlage zur Produktion von blauem Wasserstoff in Großbritannien

Uniper und Shell unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung, um Pläne für CO2-arme Wasserstoffproduktion am Uniper-Standort Killingholme in North Lincolnshire voranzutreiben. Der erzeugte Wasserstoff soll der Dekarbonisierung von Schwerindustrie, Verkehr, Wärme- und Strommarkt im gesamten Humber-Gebiet und darüber hinaus dienen.

von | 14.04.22

Uniper und Shell unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung, um Pläne für CO2-arme Wasserstoffproduktion am Uniper-Standort Killingholme in North Lincolnshire voranzutreiben. Der erzeugte Wasserstoff soll der Dekarbonisierung von Schwerindustrie, Verkehr, Wärme- und Strommarkt im gesamten Humber-Gebiet und darüber hinaus dienen.

14. April 2022 | Uniper und Shell unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung, um Pläne für CO2-arme Wasserstoffproduktion am Uniper-Standort Killingholme in North Lincolnshire voranzutreiben. Der erzeugte Wasserstoff soll der Dekarbonisierung von Schwerindustrie, Verkehr, Wärme- und Strommarkt im gesamten Humber-Gebiet und darüber hinaus dienen.

Das „Humber Hub Blue Project“ umfasst Pläne für eine Produktionsanlage für blauen Wasserstoff mit einer Kapazität von bis zu 720 Megawatt (MW) durch Gasreformierungstechnologie mit CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS) produzieren kann. Das abgeschiedene CO2 würde durch die vorgeschlagene Zero Carbon Humber Onshore-Pipeline geleitet. Diese ist Teil des East Coast Clusters , das kürzlich als eines von zwei Projekten zur CO2-Abscheidung und -speicherung ausgewählt wurde, die im Rahmen des Cluster Sequencing Process der Regierung eine erste staatliche Unterstützung erhalten haben.
"Die Entwicklung eines Wasserstoffproduktionszentrums in Killingholme ist ein wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung des größten Industrieclusters in Großbritannien. Diese Investition ist zukunftssicher und hat das Potenzial, die Wirtschaft der Region zu sichern und auszubauen", fügte Mike Lockett, Country Chairman von Uniper UK und Chief Commercial Officer Power, hinzu.
Das „Humber Hub Blue Project“ hat kürzlich die Förderkriterien für Phase 2 des Cluster Sequencing Process der Regierung erfüllt. Erfolgreiche Projekte, die für eine staatliche Finanzierung in Frage kommen, werden ab Mai 2022 in die engere Auswahl kommen. Es wird erwartet, dass die Projekte der Phase 2 ab 2024 endgültige Investitionsentscheidungen treffen und dann ab 2027 in Betrieb genommen werden können.

Bis zu 1,6 Mio. t CO2 pro Jahr abscheiden

Bei der Produktion von blauem Wasserstoff in Killingholme könnten durch CCS etwa 1,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr abgeschieden werden, was einen erheblichen Beitrag zum Ziel der britischen Regierung leisten würde, bis 2030 jährlich 10 Millionen Tonnen CO2 abzuscheiden.
Der britische Staatsminister für Wirtschaft, Energie und sauberes Wachstum, Greg Hands, sagte: "Wir haben uns in unserer britischen Energiesicherheitsstrategie ehrgeizige Ziele für die Wasserstoffproduktion gesetzt und investieren 360 Millionen Pfund in innovative Energietechnologien, um dieses Ziel zu erreichen. Die heutige Ankündigung zeugt von echtem Vertrauen in Wasserstoff - wir schaffen hochwertige Arbeitsplätze in der Region Humberside, die auf diesem sauberen, hochmodernen neuen Superkraftstoff basieren."
Die Vereinbarung folgt auf eine Absichtserklärung, die beide Unternehmen im Jahr 2021 unterzeichnet haben, um die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft in Europa zu beschleunigen. Shell und Uniper werden nun gemeinsam Studien zum Prozessdesign und zur Standortentwicklung vorantreiben, um das Projekt bis 2023 zum Front End Engineering and Design (FEED) und damit in die Planungsphase zu bringen.  
(Quelle: Uniper)

14. April 2022 | Uniper und Shell unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung, um Pläne für CO2-arme Wasserstoffproduktion am Uniper-Standort Killingholme in North Lincolnshire voranzutreiben. Der erzeugte Wasserstoff soll der Dekarbonisierung von Schwerindustrie, Verkehr, Wärme- und Strommarkt im gesamten Humber-Gebiet und darüber hinaus dienen.

Das „Humber Hub Blue Project“ umfasst Pläne für eine Produktionsanlage für blauen Wasserstoff mit einer Kapazität von bis zu 720 Megawatt (MW) durch Gasreformierungstechnologie mit CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS) produzieren kann.

Das abgeschiedene CO2 würde durch die vorgeschlagene Zero Carbon Humber Onshore-Pipeline geleitet. Diese ist Teil des East Coast Clusters , das kürzlich als eines von zwei Projekten zur CO2-Abscheidung und -speicherung ausgewählt wurde, die im Rahmen des Cluster Sequencing Process der Regierung eine erste staatliche Unterstützung erhalten haben.

„Die Entwicklung eines Wasserstoffproduktionszentrums in Killingholme ist ein wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung des größten Industrieclusters in Großbritannien. Diese Investition ist zukunftssicher und hat das Potenzial, die Wirtschaft der Region zu sichern und auszubauen“, fügte Mike Lockett, Country Chairman von Uniper UK und Chief Commercial Officer Power, hinzu.

Das „Humber Hub Blue Project“ hat kürzlich die Förderkriterien für Phase 2 des Cluster Sequencing Process der Regierung erfüllt. Erfolgreiche Projekte, die für eine staatliche Finanzierung in Frage kommen, werden ab Mai 2022 in die engere Auswahl kommen. Es wird erwartet, dass die Projekte der Phase 2 ab 2024 endgültige Investitionsentscheidungen treffen und dann ab 2027 in Betrieb genommen werden können.

Bis zu 1,6 Mio. t CO2 pro Jahr abscheiden

Bei der Produktion von blauem Wasserstoff in Killingholme könnten durch CCS etwa 1,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr abgeschieden werden, was einen erheblichen Beitrag zum Ziel der britischen Regierung leisten würde, bis 2030 jährlich 10 Millionen Tonnen CO2 abzuscheiden.

Der britische Staatsminister für Wirtschaft, Energie und sauberes Wachstum, Greg Hands, sagte: „Wir haben uns in unserer britischen Energiesicherheitsstrategie ehrgeizige Ziele für die Wasserstoffproduktion gesetzt und investieren 360 Millionen Pfund in innovative Energietechnologien, um dieses Ziel zu erreichen. Die heutige Ankündigung zeugt von echtem Vertrauen in Wasserstoff – wir schaffen hochwertige Arbeitsplätze in der Region Humberside, die auf diesem sauberen, hochmodernen neuen Superkraftstoff basieren.“

Die Vereinbarung folgt auf eine Absichtserklärung, die beide Unternehmen im Jahr 2021 unterzeichnet haben, um die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft in Europa zu beschleunigen. Shell und Uniper werden nun gemeinsam Studien zum Prozessdesign und zur Standortentwicklung vorantreiben, um das Projekt bis 2023 zum Front End Engineering and Design (FEED) und damit in die Planungsphase zu bringen.

 

(Quelle: Uniper)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

(AdobeStock/Thomas)

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