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H-Tec Systems liefert Elektrolyseure zur Produktion von Bio-LNG

Der Augsburger Elektrolyseurhersteller H-Tec Systems meldet die Lieferung mehrerer PEM-Elektrolyseure an das norwegisch-dänische Joint Venture Grøn Brint Aps. Sie sollen Wasserstoff für die Herstellung von Bio-LNG produzieren.

von | 22.03.23

© AA+W - stock.adobe.com
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LNG

21. März 2023 | Der Augsburger Elektrolyseurhersteller H-Tec Systems meldet die Lieferung mehrerer PEM-Elektrolyseure an das norwegisch-dänische Joint Venture Grøn Brint Aps. Sie sollen Wasserstoff für die Herstellung von Bio-LNG produzieren.

Das skandinavische 50/50-Joint Venture will Elektrolyseanlagen für die Produktion von grünem Wasserstoff betreiben, der wiederum primär der Herstellung von Bio-LNG dient. Grön Brint wurde vom Wasserstoffunternehmen Norwegian Hydrogen und dem dänischen Unternehmer Jens Peter Lunden gegründet.

„Gemeinsam werden wir eine integrierte, grüne und profitable Wertschöpfungskette von Windturbinen über Elektrolyse bis hin zu Bio-LNG demonstrieren“, sagt Jens Peter Lunden.

Produktionsbeginn 2023

Nach eigenen Angaben plant Grøn Brint Aps, noch in diesem Jahr mit der Wasserstoffproduktion zu beginnen. Die Elektrloyseure der Augsburger MAN-Tochter H-Tec Systems seien bereits bestellt worden.

Perspektivisch soll die Produktion mit grünem Strom aus den Turbinen von Lunden erweitert werden

„Das Joint Venture Grøn Brint ApS ist ein innovativer Ansatz für die Wasserstoffproduktion, den wir gerne mit unseren modularen Elektrolyseuren bedienen.

 

Initiativen wie diese können als Vorbild für ähnliche Projekte in vielen europäischen Ländern dienen. Immer mehr praktische Anwendungen zeigen, wie grüner Wasserstoff helfen kann, die Netto-Null-Emissionsziele zu erreichen und die Energiewende zu beschleunigen“, erklärt Robin von Plettenberg, CEO von H-Tec Systems.

Rendering eines Elektrolyseurs von H-Tec Systems (Quelle: H-Tec Systems)

Grüne und profitable Wertschöpfungskette

Durch die direkte Verwendung von grünem Wasserstoff bei der Herstellung von Bio-LNG wird auch CO2 genutzt, das bei dem Prozess übrig bleibt. Die Umwandlung von CO2 in E-Methan bilde die Grundlage für die Rentabilität des Projekts.

Die Parteien wollen die Zusammenarbeit auf weitere Möglichkeiten zur Herstellung von Wasserstoff und anderen E-Fuels auf der Grundlage von Windenergie ausweiten. Weitere Großprojekte seien bereits in Planung.

Aus Biogas und Wasserstoff wird Bio-LNG

Unweit des künftigen Elektrolyseurstandorts betreibt der Biogasproduzent n GrønGas zwei Biogasanlagen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2001 gegründet und befindet sich heute in einer 50/50-Partnerschaft zwischen Jens Peter Lunden und E.ON.

Ziel von GrønGas ist die Nutzung von grünem Wasserstoff als Energieträger. In Kombination mit biogenem COsoll grünes E-Methan für den Verkehrssektor erzeugt werden.

„Wir bei GrønGas freuen uns, dass „Grøn Brint“ in unmittelbarer Nähe zu uns liegt. Wir hoffen, dass wir in naher Zukunft in der Lage sein werden, Wasserstoff für CCU und Methanisierung direkt in der Biogasanlage zu verwenden.

 

Unser Ziel ist es, Teil der gleichen Wertschöpfungskette zu sein, zu der auch Grøn Brint gehört“, sagt Allan Olesen, CEO von GrønGas.

 

(Quelle: H-Tec Systems/Norwegian Hydrogen/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

GrønGas-Anlage mit Windturbinen (Quelle: GrønGas)

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