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Storag Etzel prüft Speicherung von Wasserstoff in Kavernen

Die Storag Etzel GmbH, unabhängiger Anbieter von Kavernenspeichern in Deutschland, prüft als Konsortialführer zusammen mit dem Standortpartner „Etzel-Kavernenbetriebsgesellschaft mbH & Co. KG“ (kurz EKB Storage) die betriebliche Einsatzmöglichkeit von grünem Wasserstoff und perspektivisch dessen großvolumige Speicherung in Etzel. Die Untersuchungen finden  im Rahmen des laufenden Technologieprojektes „H2CAST Etzel“ (H2 CAvern Storage Transition Etzel) statt. Ende […]

von | 04.03.21

Luftaufnahme der Obertageanlage des Kavernenspeichers Etzel
Bild: Storag Etzel
Luftaufnahme Storag Etzel Kavernenspeicher

Die Storag Etzel GmbH, unabhängiger Anbieter von Kavernenspeichern in Deutschland, prüft als Konsortialführer zusammen mit dem Standortpartner „Etzel-Kavernenbetriebsgesellschaft mbH & Co. KG“ (kurz EKB Storage) die betriebliche Einsatzmöglichkeit von grünem Wasserstoff und perspektivisch dessen großvolumige Speicherung in Etzel. Die Untersuchungen finden  im Rahmen des laufenden Technologieprojektes „H2CAST Etzel“ (H2 CAvern Storage Transition Etzel) statt.

Ende Februar 2021 haben sich die Unternehmen gemeinsam mit Projektpartnern aus Forschung (DLR / Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und TU Clausthal) und Industriedienstleistern mit einer Projektskizze mit konkretem Bezug zum Standort Etzel am Förderaufruf der „Technologieoffensive Wasserstoff“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) beteiligt. Das geschätzte Investitionsvolumen des Projektes H2CAST Etzel beträgt über 30 Mio. Euro. Unterstützt wird das Projekt von Partnern aus der Energiewirtschaft mit Bezug zur Kavernenanlage Etzel.

Umwidmung bestehender Gaskavernen

Bei H2CAST Etzel steht konkret die Adaption und Umwidmung bestehender Gaskavernen und relevanter Obertageeinrichtungen im Rahmen des Übergangprozesses zu einer H2-Wirtschaft in Deutschland und Europa im Vordergrund. Eine Besonderheit stellt hier insbesondere die industrielle Skalierbarkeit der Untergrundspeicher und Obertageanlagen am Kavernenstandort Etzel dar.

Gerade der Pipeline- und Netzknotenpunkt Etzel bietet dabei vielfältige Kooperations- und Förderungsmöglichkeiten für den Aufbau einer H2-Wirtschaft in der Region Friesland / Ostfriesland / Wilhelmshaven im Nordwesten Deutschlands. Erweiterungsmöglichkeiten bietet auch die Integration der Stromerzeugung durch die Offshore Windenergie, die grenzüberschreitende Pipelineanbindung Etzels zu den Niederlanden wie auch dem möglichen Import von Wasserstoff per Schiff über einen H2-Terminal am Tiefwasserhafen im nahegelegenen Wilhelmshaven.

Storag Etzel hat als weiteren Schritt zu einer nachhaltigen Standortentwicklung und strategischen Positionierung der Kavernenanlage Etzel für die kommende europäische Wasserstoffwirtschaft Mitte Februar 2021 bereits eine IPCEI-Projektskizze im Bereich Wasserstofftechnologien und -systeme beim BMWi eingereicht und damit Interesse an einer Förderung auch auf EU-Ebene bekundet. IPCEI steht für „Important Project of Common European Interest“. Der Fokus des IPCEI-Projektes der Storag Etzel liegt u.a. auf der Umwidmung sowie Erweiterung des existierenden Kavernenfeldes und der Pipelineinfrastruktur für die Region Nordwesteuropa.

Derzeit werden die Projektanträge der o.g. Programme von den zuständigen Trägern geprüft.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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