Wenn die hy-fcell ihre Tore öffnet, trifft sich die internationale Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche zu einem der wichtigsten Branchentreffen des Jahres. Politik, Industrie, Forschung und Start-ups kommen zusammen, um die entscheidenden Fragen der Energie- und Mobilitätszukunft zu diskutieren – direkt in der Messehalle und im Eintrittspreis enthalten.
Für 35 Euro pro Tag erhalten Besucherinnen und Besucher Zugang zur Fachmesse und zum kompletten Konferenzprogramm. Das Programm ist auf internationale Teilnehmende zugeschnitten und deckt die gesamte Wasserstoffwertschöpfungskette ab: von politischen Rahmenbedingungen über industrielle Innovationen bis hin zu Anwendungen in Mobilität und Infrastruktur.
Politische Impulse auf der hy-fcell Stage
Auf der zentralen Bühne werden die großen industriepolitischen Linien diskutiert. Bereits die Eröffnungssession „Between Transformation and Tradition: How to Secure Baden-Württemberg’s Industrial Future?“ zeigt die Relevanz der Fragen für eine Region, die wie kaum eine andere für den industriellen Mittelstand und Automobilsektor steht.
Besonders spannend wird der zweite Konferenztag: Mit Gästen wie EU-Kommissar a. D. Günther Oettinger, Jorgo Chatzimarkakis (Hydrogen Europe), Dr. Kerry-Ann Adamson-Morland (Capgemini) oder Christoph Kuhn (European Investment Bank) werden die Panels „Green Steel or Clean Chemistry: Who Wins the Race?“ sowie „The Race for Green Gold: Can Europe Stand Its Ground Against U.S. Energy Dominance?“ ausgetragen.
Es geht um nichts weniger als Europas Rolle im globalen Wettbewerb um Dekarbonisierung und Energiesouveränität.
Mobilität auf Straße und in der Luft
Die Mobility and Infrastructure Stage richtet den Blick auf praxisnahe Anwendungen. Diskutiert werden der Aufbau von H₂-Truck-Flotten, der Ausbau einer flächendeckenden Tankstelleninfrastruktur und der Einsatz von Wasserstoff in der Luftfahrt.
Ein Highlight ist die Session „Setting up H₂-Truck Fleets“ mit Referenten von MAHLE, hylane, der Ostschweizer Fachhochschule und dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.
Von der Forschung zur Wertschöpfungskette
Die Siemens Stage beleuchtet die technologische Seite: Hier wird die gesamte Wertschöpfungskette von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren Schritt für Schritt nachvollziehbar – von der Materialforschung über Produktionsprozesse bis hin zu Fragen von Demontage und Recycling.
„Wer Brennstoffzellen und Elektrolyseure zur Anwendung bringen will, muss diese kostengünstig und mit hoher Qualität herstellen und die entsprechende Serienproduktion beherrschen,“ betont Ulf Groos vom Fraunhofer ISE, der die Sessions mitgestaltet.
Mehr Informationen und Tickets: https://www.messe-stuttgart.de/hy-fcell/









