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Skalierbar in den GW-Bereich: thyssenkrupps Elektrolyse-Modul heißt „Scalum“

thyssenkrupp nuceras neuer 20-MW-Elektrolyseur trägt den Namen „scalum“. Der Name zielt auf die Skalierbarkeit des Moduls, da sich mehrere Module zu höheren Anlagekapazitäten zusammenschalten lassen. 

von | 16.05.23

Mehrere Scalum-Module können zu höheren Anlagekapazitäten gekoppelt werden (Quelle: thyssenkrupp nucera)

16. Mai 2023 | thyssenkrupp nuceras 20-MW-Elektrolyseur trägt ab sofort den Namen „scalum“. Der Name zielt auf die Skalierbarkeit des Moduls, da sich mehrere Module zu höheren Anlagekapazitäten zusammenschalten lassen.

Dies gab der Elektrolyseurhersteller aus Dortmund auf dem „World Hydrogen Summit 2023“ in Rotterdam bekannt. Der neue Produktname leitet sich von dem Begriff Maßstab (Skala) ab. Die Module können nach Angaben von thyssenkrupp miteinander verschaltet werden, sodass sich Gesamtleistungen bis in den GW-Bereich erzielen lassen.

Die Skalierbarkeit spiele beim Einsatz von grünem Wasserstoff eine zentrale Rolle. Für die Dekarbonisierung der energieintensiven Industrie benötige man großskalige Wasserelektrolyse-Anlagen, die grünen Wasserstoff im großen Maßstab herstellen.

2,5 GW bereits verkauft

thyssenkrupp nucera bietet Wasserelektrolyse-Technologie im GW-Leistungsbereich an. Mehr als 2,5 GW Kapazität zur Herstellung grünen Wasserstoffs sind nach eigenen Angaben bereits international verkauft worden.

Die Technologie der alkalischen Wasserelektrolyse (AWE) hat laut thyssenkrupp nucera die längste Erfolgsbilanz im Bereich der grünen Wasserstoffproduktion. Die Erfahrung in der Entwicklung der Chloralkali-Elektrolyse bildet die Basis für die Wasserelektrolyseure.

Das AWE-Produkt „scalum“ zeichne sich durch geringe Investitionskosten und ein langlebiges Zellendesign aus.

Einheitliche Namenssystematik für AWE

Mit dem Namen „scalum“ will thyssenkrupp eine einheitliche Namenssystematik für die AWE-Produktfamilie einführen. Die Bezeichnung soll den Wiedererkennungswert der Marke steigern und verdeutlichen, dass die AWE-Elektrolyse-Technologie für ein breites Spektrum an Wasserstoffproduktionskapazitäten geeignet ist.

„Um Kapazitäten zur Herstellung von grünem Wasserstoff im Maßstab von mehreren Hundert Megawatt oder sogar Gigawatt Leistung verlässlich darzustellen, müssen unsere Anlagen ein hohes Maß an Skalierbarkeit und Verfügbarkeit garantieren.

 

Unser Produktname ‚scalum‘ spiegelt dieses Qualitätsversprechen wider, das wir unseren Kunden geben und an dem wir uns messen lassen“, sagt Dr. Christoph Noeres, Head of Green Hydrogen.

„Meilenstein“ der Markenentwicklung

Die Einführung des Produktnamens markiere einen Meilenstein in der Markenentwicklung von thyssenkrupp nucera. Anfang 2022 hatte der Elektrolyse-Hersteller den neuen Firmennamen thyssenkrupp nucera präsentiert.

„Auch in einem technisch orientierten B2B-Markt wie dem unseren steigt die Wichtigkeit von konsistenten Markenerlebnissen. Deshalb entwickeln wir unsere Markenidentität kontinuierlich weiter, wozu auch die Entwicklung aussagekräftiger Produktnamen gehört“, sagt Katharina Immoor, Leiterin Kommunikation & ESG bei thyssenkrupp nucera.

Mehr zu den Elektrolyseuren erfahren Sie hier.

(Quelle: thyssenkrupp nucera/2023)

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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