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Umstellung der Gasnetze: Gasunie startet „HyPerLink“

Mit der Umstellung des ersten, rund 54 km langen Leitungsabschnitts zwischen Bremen und Hamburg geht das Projekt HyPerLink in die Umsetzungsphase.

von | 23.01.23

Der Wasserstoff-Backbone wird überwiegend durch die Umstellung bereits existierender Erdgasinfrastruktur auf Wasserstoff sowie – wo erforderlich – den Neubau. Insgesamt wird im Rahmen des Projekts eine leistungsstarke Wasserstoffinfrastruktur (bis zu 7,2 GW) mit einer Gesamtlänge von ca. 610 km geschaffen.
Der Wasserstoff-Backbone wird überwiegend durch die Umstellung bereits existierender Erdgasinfrastruktur auf Wasserstoff sowie – wo erforderlich – den Neubau. Insgesamt wird im Rahmen des Projekts eine leistungsstarke Wasserstoffinfrastruktur (bis zu 7,2 GW) mit einer Gesamtlänge von ca. 610 km geschaffen.
Der Wasserstoff-Backbone wird überwiegend durch die Umstellung bereits existierender Erdgasinfrastruktur auf Wasserstoff sowie – wo erforderlich – den Neubau. Insgesamt wird im Rahmen des Projekts eine leistungsstarke Wasserstoffinfrastruktur (bis zu 7,2 GW) mit einer Gesamtlänge von ca. 610 km geschaffen.

23. Januar 2023 | Mit der Umstellung des ersten, rund 54 km langen Leitungsabschnitts zwischen Bremen und Hamburg geht das Projekt HyPerLink in die Umsetzungsphase.

Für die Umrüstung einer bereits 1966 gebauten Erdgasleitung beginnen in den nächsten Wochen die vorbereitenden Arbeiten, der Baustart erfolgt im Sommer 2023. Für die Entwicklung hat der Konzern eine neue Wasserstoff-Netzgesellschaft gegründet.

„Hier werden wir das bestehende Transportsystem H2-ready machen, indem wir veraltete Armaturen und Messequipment austauschen sowie Mess- und Regeltechnik anpassen“, erläutert Hans Jonk, Geschäftsführer der Gasunie Energy Development GmbH, die anstehenden Aufgaben.

660 km Wasserstoff-Leitung

HyPerLink ist das rund 660 km lange Wasserstoff-Netzwerk von Gasunie, das eine leistungsstarke Verbindung zwischen den Niederlanden, Deutschland und Dänemark schafft. 2026 soll nach Unternehmensangaben die erste Phase des Projektes abgeschlossen sein.

„Der Umstieg von Erdgas auf Wasserstoff zu volkswirtschaftlich verantwortbaren Kosten wird nur gelingen, wenn wir die Umwandlung des bestehenden Transportsystems aktiv vorantreiben“, beschreibt Jonk die Zielrichtung von HyPerLink.

Das Jahr 2023 werde entscheidend, um den Zeitplan für Realisierung der ersten beiden Abschnitte des Projektes einhalten zu können. „Dafür geht Gasunie jetzt im ersten Schritt mit rund zehn Millionen Euro in Vorleistung“. Bereits im Mai 2021 hatte der damalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier HyPerLink als einen der deutschen Kandidaten für den IPCEI-Prozess (IPCEI – Important Projects of Common European Interest) nominiert. Eine finale Finanzierungszusage durch die EU ist bislang noch nicht erfolgt.

Die ersten Schritte basieren auf Gutachten von Sachverständigen. In ihnen ist festgelegt, welche Armaturen oder Teilanlagen auszutauschen sind. Annähernd 500 km des zukünftigen Wasserstoffnetzes können durch Umstellung im Bestandsnetz realisiert werden.

Die Umstellung des ersten Abschnitts zwischen Bremen und Hamburg hat begonnen (Quelle: Gasunie)

Gründung eigener Wasserstoff-Netzgesellschaft

HyPerLink wird durch die neugegründete Gasunie Energy Development GmbH entwickelt. Mit ihrem umfassenden Wasserstoff-Portfolio in den Niederlanden und in Deutschland beschleunigt Gasunie den Aufbau eines internationalen Wasserstoffmarktes. Damit will die Gasunie Deutschland GmbH mit Sitz in Hannover grünen Wasserstoff als Beitrag zur Versorgungssicherheit in Europa etablieren.

In der Ende letzten Jahres gegründeten Gasunie Energy Development GmbH bündelt Gasunie ihre Wasserstoffaktivitäten für Deutschland. Die Gesellschaft ist eng mit der niederländischen Gasunie-Organisation verknüpft. Sie erwartet eine hohe Integration zwischen dem begonnenen H2-Netzwerk in den Nierderlanden und dem HyPerLink-Projekt in Deutschland.

 

(Quelle: Gasunie/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Der Wasserstoff-Backbone wird überwiegend durch die Umstellung bereits existierender Erdgasinfrastruktur auf Wasserstoff sowie den Neubau (Quelle: Gasunie)

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