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Uniper und Salzgitter versorgen Salcos-Projekt mit grünem Wasserstoff

Uniper und die Salzgitter AG haben eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Ziel ist es das Salcos-Projekt in Salzgitter mit grünem Wasserstoff durch Uniper zu versorgen. Salcos hat zum Ziel Stahl klimafreundlich zu produzieren.

von | 22.02.22

© MIRACLE MOMENTS - stock.adobe.com
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Stahlproduktion Eisenerzen Stahl

22. Februar 2022 ǀ Uniper und die Salzgitter AG haben eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Ziel ist es das Salcos-Projekt in Salzgitter mit grünem Wasserstoff durch Uniper zu versorgen. Salcos hat zum Ziel Stahl klimafreundlich zu produzieren.

Die Kooperation zielt auf die Wasserstoffversorgung aus Wilhelmshaven ab. Dort entwickelt Uniper gleich zwei Projekte für grünen Wasserstoff: Zum einen ist ein Importterminal für Ammoniak geplant, das in der Lage sein wird, den Ammoniak in Wasserstoff zurückzuverwandeln. Zum anderen sieht Uniper eine Großelektrolyse vor, die mit einer Leistung von bis zu 1000 MW grünen Wasserstoff erzeugen wird. Dazu soll eine Direktanbindung von neu zu errichtenden Offshore-Windparks in der Nordsee geprüft werden. Die Elektrolyse und die gesamte nachgelagerte Wasserstoffinfrastruktur wirken dabei wie ein Stoßdämpfer, der bei starkem Windaufkommen die Windenergie sinnvoll als Wasserstoff speichert und transportfähig macht.

Transport über entstehendes deutsches Wasserstoffpipelinenetz

Zur Versorgung von Salzgitter über das entstehende deutsche Wasserstoffpipelinenetz sowie zur Entwicklung von Kavernenspeichern werden Uniper und die Salzgitter AG mit weiteren namhaften Partnern zusammenarbeiten. Beide Unternehmen treiben gemeinsam die ehrgeizige Vision der Dekarbonisierung der deutschen Industrie zur Unterstützung der Klimaziele und tragen mit solchen konkreten Projekten zu deren Erreichung bei.

Klaus-Dieter Maubach, CEO der Uniper SE: „Wir brauchen „grüne Elektronen“ und „grüne Moleküle“, wenn wir sowohl die ausgerufenen Klimaschutzziele erreichen als auch unsere Industrie in Deutschland erhalten wollen. Der Standort Wilhelmshaven bietet alle notwendigen Voraussetzungen für die Schaffung eines ersten großen Wasserstoff-Hubs für Deutschland. Hier soll nicht nur eine großskalige Wasserstoffbereitstellung zur Dekarbonisierung der Stahlerzeugung in Niedersachsen entstehen – wir wollen ebenso eine Lösung entwickeln, mit der neue Offshore-Windparks im Gigawattbereich schneller ins deutsche Netz integriert werden können.“

 

(Quelle: Uniper/Salzgitter AG)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

(AdobeStock/Thomas)

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