Die Kiewit Engineering Group führt die Pre-Feed-Studie durch und soll während der FEED-Studie mit Siemens Energy zusammenarbeiten. Die geplante Anlage in den USA ist auf eine installierte Leistung von 60 MW ausgelegt. Sie soll täglich bis zu 24 Tonnen Wasserstoff und 190 Tonnen Sauerstoff produzieren. Die FEED-Studie konzentriert sich auf Designoptimierung, Standardisierung und Engineering, um die Anforderungen an Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Betrieb zu erfüllen. Das Projekt zielt darauf ab, grünen Wasserstoff für Branchen zu produzieren, deren Dekarbonisierung sich als schwierig erweist.
Neben Wasserstoff sieht das Anlagenkonzept auch die Gewinnung von Schwerwasser, genauer: Deuterium, vor. Deuterium findet als Brennstoff in der Kernfusion Verwendung und ist Schlüsselkomponente bei der Herstellung von Halbleitern, Mikrochips, Glasfaserkabeln, OLED-Displays und Arzneimitteln.
Die parallele Produktion beider Stoffe soll laut Unternehmen zudem die Wasserstoffkosten senken, da Deuterium als zusätzliche Erlösquelle die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert.
Start-up plant Wasserstoff-Netzwerk mit Milliarden-Investition
Aternium plant, mehrere solcher Anlagen in der Mid-Atlantic-Region der USA zu errichten. Das Unternehmen kombiniert chemisches Prozess-Know-how mit digitaler Steuerungstechnologie, um Wasserstoff kontinuierlich und kosteneffizient bereitzustellen.
„Die FEED-Studie ist ein zentraler Baustein unseres strategischen Plans, die Wasserstoffwirtschaft mitzugestalten“, sagte Andrew Cottone, CEO von Aternium. „Die Partnerschaft mit Siemens Energy versetzt uns in die Lage, eine Anlage zu entwickeln, die Emissionen in schwer zu dekarbonisierenden Industrien senkt.“









