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Verbundvorhaben „BiDroGen“ erhält Förderung vom BMWi

Die BtX Energy GmbH (BtX) und A.H.T. Syngas Technology N.V. (A.H.T.) haben einen positiven Förderbescheid des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das gemeinsame F&E-Verbundvorhaben „BiDroGen“ erhalten. Das Verbundvorhaben zielt darauf ab, eine containerisierte Lösung zur dezentralen Erzeugung von Wasserstoff aus pelletierten Holz-Reststoffen bis zur Marktreife zu entwickeln. Die Grundlagen des Projektes sind die bestehende […]

von | 25.01.22

© BtX
© BtX
2. Andy Gradel und Andreas Molle (BtX energy GmbH) am Versuchscontainer zur Restholzvergasung in Hof

Die BtX Energy GmbH (BtX) und A.H.T. Syngas Technology N.V. (A.H.T.) haben einen positiven Förderbescheid des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das gemeinsame F&E-Verbundvorhaben „BiDroGen“ erhalten. Das Verbundvorhaben zielt darauf ab, eine containerisierte Lösung zur dezentralen Erzeugung von Wasserstoff aus pelletierten Holz-Reststoffen bis zur Marktreife zu entwickeln. Die Grundlagen des Projektes sind die bestehende Vergasertechnologie der BtX mit sauberem Produktgas und die Ferro-Hy-Tunnel (FHT)-Wasserstoff-Separation zur Abscheidung von reinem Wasserstoff aus Mischgasen.

Wasserstoff aus pelletiertem Restholz gewinnen

Prozessschema der Wasserstofferzeugung aus Restholz im Projekt BiDRoGen

Prozessschema der Wasserstofferzeugung aus Restholz im Projekt BiDRoGen

Dieses Projekt baut auf einem anderen beantragten Vorhaben mit der TH-Köln auf, in dem die optimalen Parameter für die kontinuierliche, effektive Abscheidung von Wasserstoff aus Gasgemischen systematisch untersucht werden. Ziel dieses Projektes ist es, den Wasserstoffgehalt des aus Pellets produzierten Holzgases durch den Einsatz von Shift-Katalysatoren zu maximieren, die Gasreinheit für die folgenden Prozesse zu garantieren und die Wasserstoff-Abspaltung aus dem Produktgasstrom zu ermöglichen. Auf diese Weise soll hochreiner Wasserstoff aus pelletiertem Restholz gewonnen werden. Je nach Gasqualität kann aus 12 – 15 kg Holz ein Kilogramm reiner Wasserstoff gewonnen werden. Das entspricht einem Wirkungsgrad von über 50 % – deutlich mehr als jeder Verbrennungsmotor und dabei vollständig erneuerbar.

Bei einer erfolgreichen Realisierung steht eine mobile Containerlösung zur Verfügung, die es erlaubt, dezentral grünen Wasserstoff zur Verfügung zu stellen.

Besonders im ländlichen Bereich bietet sich die Wasserstoffproduktion aus Biomasse an. CEO Ferges: „Kommunen könnten beispielsweise sofort wasserstoffbetriebene Fahrzeuge anschaffen, obwohl es noch keine Wasserstofftankstelle in der Region gibt. Der als Ziel definierte Holzpellets-zu-Wasserstoff-Container wird transportabel sein und stellt für eine Übergangszeit oder als Dauerlösung hochreines H2 bereit.“

Die Gesamtfördersumme des BMWi für das „Holz zu Wasserstoff“-Projekt „BiDroGen“ liegt bei 630.800 €.

 

(Quelle: BtX)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Andy Gradel und Andreas Molle (BtX) am Versuchscontainer zur Restholzvergasung in Hof.

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