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Wasserstoff aus Ukraine soll deutsche Industrie versorgen

Der Energieanbieter Hydrogenera plant, ein 2-MW-Alkali-Elektrolysesystem für ein Wasserstoffprojekt bereitzustellen. Damit sollen industrielle Abnehmer in Deutschland mit grünem H2 aus der Ukraine versorgt werden. Die Inbetriebnahme des Systems ist für Juni 2027 vorgesehen.

von | 14.04.26

Das Elektrolysesystem wird von Hydrogenera hergestellt
© Hydrogenera
Wasserstoff aus Ukraine soll deutsche Industrie versorgen

Das Wasserstoffunternehmen Hydro Future GmbH, der deutsche Generalvertreter des Energieanbieters, hat Anfang April einen Vertrag mit dem Energiewendekonzern LE Power GmbH zur Umsetzung des Projekts unterzeichnet. Das Elektrolysesystem werde in der Ukraine in Betrieb genommen und erzeuge Wasserstoff mit einer Reinheit von 99,999 Prozent. Finanziert werde das Vorhaben durch einen Zuschuss der deutschen Bundesregierung.

Konstruktion und Installation des Systems

Hydrogenera sei bei dem Projekt unter anderem für die Konstruktion und Fertigung der alkalischen Elektrolyseur-Stacks sowie für Installation, Inbetriebnahme und anfängliche Serviceunterstützung zuständig.

Bei der Planung, Beschaffung und Bauausführung vor Ort sollen auch lokale Unternehmen eingebunden werden.

Der Zuständigkeitsbereich von LE Power werde in der Integration des Wasserstoffs in die Infrastruktur vor Ort liegen.

Lieferung an deutsche Industrieabnehmer

Der in der Ukraine produzierte Wasserstoff werde an industrielle Abnehmer in Deutschland geliefert. Damit soll zu einer grenzüberschreitenden Wertschöpfungskette in Europa beigetragen werden. Zudem wollen die Unternehmen die Wasserstoffinfrastruktur weiter ausbauen.

Die Inbetriebnahme des Alkali-Elektrolysesystems ist für Juni 2027 geplant.

 

(Quelle: Hydrogenera/2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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