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Wasserstoff für Baden-Württemberg: Terranets bw startet Initiative

„Damit ein schneller und bedarfsgerechter Markthochlauf ab 2035 in Baden-Württemberg gelingt, ist jetzt Handeln erforderlich“ erklärt Katrin Flinspach, Geschäftsführerin der Terranets bw. Der Fernleitungsnetzbetreiber mit einem Gastransportnetz von mehr als 2.000 Kilometern in Baden-Württemberg setzt sich für eine leitungsgebundene Anbindung mit Wasserstoff ab 2035 ein. „Das ist eine Herausforderung, die nur gemeinsam mit anderen Akteuren […]

von | 05.04.21

„Damit ein schneller und bedarfsgerechter Markthochlauf ab 2035 in Baden-Württemberg gelingt, ist jetzt Handeln erforderlich“ erklärt Katrin Flinspach, Geschäftsführerin der Terranets bw. Der Fernleitungsnetzbetreiber mit einem Gastransportnetz von mehr als 2.000 Kilometern in Baden-Württemberg setzt sich für eine leitungsgebundene Anbindung mit Wasserstoff ab 2035 ein. „Das ist eine Herausforderung, die nur gemeinsam mit anderen Akteuren bewältigt werden kann“ so Christoph Luschnat, Leiter Energiepolitik bei Terranets bw. „Darum ist es uns besonders wichtig, unseren aktuellen Planungsstand schon heute transparent darzustellen. Zudem bieten wir mit unserer Initiative die Möglichkeit, sich zu vernetzen und gemeinsam mit uns daran zu arbeiten, dass Baden-Württemberg sich in Sachen Wasserstoff den Anschluss sichert.“

Wesentlich für eine belastbare Planung und eine rechtzeitige Umsetzung ist ein klares Bild der Entwicklung des Wasserstoffbedarfs. Noch bis zum 16. April 2021 können sich Marktteilnehmer mit ihren Projekten für die Erzeugung sowie den Bedarf von Wasserstoff beteiligen. Neben einem klaren Bild über die künftig zu erwartenden Bedarfe braucht es auch einen geeigneten rechtlichen und regulatorischen Rahmen. Auch diese sind entscheidend, um einen schnellen und bedarfsgerechten Markthochlauf zu ermöglichen.

Mit der Initiative „Wasserstoff für Baden-Württemberg“ schafft Terranets bw eine Plattform, auf der sich Interessierte über alle Wasserstoff-Aktivitäten des Unternehmens informieren und untereinander vernetzen können. Denn der Fernleitungsnetzbetreiber macht es konkret: basierend auf dem visionären Wasserstoffnetz der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber zeigt Terranets bw anhand von sechs Verbrauchsregionen den Weg hin zu einer Versorgung mit Wasserstoff auf. Der Vorteil: den Kern bilden aktuell genutzte Gasleitungen, die künftig auf Wasserstoff umgestellt werden. Dadurch lässt sich Tempo machen, denn Neubau kann auf ein Minimum begrenzt werden.

 

(Quelle: Terranets bw)

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