Generic filters
Exact matches only
FS Logoi

Wasserstoff-Innovationen von Start-ups: H2UB feiert zweijähriges Jubiläum

Die H2UB GmbH hat ihr zweijähriges Bestehen in Essen gefeiert. Seit 2021 vernetzt der Wasserstoffhub europäische Start-ups und Unternehmen der Branche miteinander. So sollen die innovativen Ideen und Technologien der Start-ups umgesetzt und vermarktet werden. Ziel sei es, den Wasserstoffhochlauf zu unterstützen und die Branche voranzutreiben.

von | 21.11.23

"Europas erster Wasserstoff Hub für Start-ups, Unternehmen und Forschung"
© EWG
H2UB 2ter Geburtstag

20. November 2023 | Das Wasserstoff-Start-up-Netzwerk der H2UB GmbH hat ihr zweijähriges Bestehen in Essen gefeiert. Seit 2021 vernetzt der Wasserstoff-Hub europäische Start-ups und Unternehmen der Branche. So sollen innovativen Ideen Technologien umgesetzt und vermarktet werden.

Der H2UB vernetzt Gründer:innen mit Unternehmen, Investor:innen und Forschungsinstituten, um innovative Wasserstoffideen weiterzuentwickeln und marktreif zu machen. Ziel des Netzwerks ist, gemeinsam mit den Partnern aus Wirtschaft und Industrie die Potenziale des H₂- und Wirtschaftsstandortes Deutschland auszubauen und Wasserstofftechnologie in Europa vorzubringen.

Der Wasserstoffhub bietet aktuell zwei Programme zur Förderung von Start-ups an. Laut eigenen Angaben hat der H2UB bereits etwa 30 Start-ups mit dem Sprint oder Bootcamp unterstützt.

Erst kürzlich nahm eines der Unternehmen aus dem Netzwerk des Hub (dem „Hydroverse“) einen Demonstrator in Betrieb. Die Anlage des ebenfalls in Essen ansässigen Start-ups Greenlyte Carbon Technologies (GCT) filtert COaus der Umgebungsluft und stellt daraus Wasserstoff her.

H2UB in Europas Energiehauptstadt Essen

Zu den Aktionären und Unterstützern des H2UBs gehören:

H2UB 2ter Geburtstag

Feier zum zweijährigen Bestehen © EWG

  • die Open Grid Europe GmbH (OGE)
  • die RAG Stiftung
  • der TÜV Süd
  • das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
  • die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG) 
  • die  Westenergie AG

EWG Geschäftsführer Andre Boschem kommentierte: „Gemeinsam führen wir gezielt die in der Energiehauptstadt vorhandenen Wirtschafts- und Industrieunternehmen mit regionalen und internationalen Start-ups zusammen, um Synergien aufzudecken. […] Der Hub ist eine gelungene Initiative, die Essen in ihrer Rolle als Energiehauptstadt Europas untermauert: Essen ist H₂-Start-up-Standort, H₂-Thinktank und Sitz der Wasserstoff-Macher.“

Laut EWG hat der H2UB im Herzen der Metropole Ruhr einen optimalen Standort gefunden. Er sei „eingebettet in eine starke, gewachsene Industrie- und Energieregion sowie in ein umfangreiches Netzwerk von Innovations- und Start-up-Aktivitäten.“

Zum H2UB
(Quelle: EWG/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

H2-Projekte in Ihrer Region

Mehr als 300 Wasserstoff-Projekte in Deutschland und Europa

Hier geht's zur interaktiven Karte

Lhyfe baut Produktion, Logistik und Kundennetz für grünen Wasserstoff aus
Lhyfe baut Produktion, Logistik und Kundennetz für grünen Wasserstoff aus

Das französische Unternehmen Lhyfe erweitert seine Position im europäischen Wasserstoffmarkt auf mehreren Ebenen. Der Wasserstoffproduzent hat mit dem Industriegasekonzern Messer einen zehnjährigen Liefervertrag abgeschlossen. Außerdem beteiligt sich das deutsche Unternehmen mit 30 Prozent an vier Wasserstoffproduktionsstandorten in Frankreich und Deutschland. Darüber hinaus versorgt Lhyfe aktuell eine mobile Wasserstofftankstelle, die sechs Brennstoffzellenbusse der Weser-Ems-Bus betankt. So können die H₂-Busse betrieben werden, bis die für 2026 geplante stationäre Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen wird. Parallel dazu wächst die Transportflotte des französischen Unternehmens auf 84 Wasserstoffcontainer.

mehr lesen
Münsterland: Querung des Dortmund-Ems-Kanals ebnet Weg für Kernnetz-Anbindung
Münsterland: Querung des Dortmund-Ems-Kanals ebnet Weg für Kernnetz-Anbindung

Thyssengas stellt für eine Wasserstoff-Pipeline im Münsterland eine 2009 unterbrochene Kanalquerung unter dem Dortmund-Ems-Kanal wieder her. Bei einer Baustellenbesichtigung haben sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft am 16. Juli über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Insgesamt rüstet der Netzbetreiber eine 45 Kilometer lange ehemalige Mineralölleitung auf den Transport von Wasserstoff um.

mehr lesen

H2 Talk

„Wenn ein Wasserstoffbedarf besteht, ergibt sich der Rest von selbst“
„Gewünscht sind sichere, zuverlässige und unkomplizierte Lösungen“
„Wir sehen eine klare Entwicklung hin zu modularen, skalierbaren Wasserstoffsystemen“

Publikationen