Mit dem Projekt „Transformation der Region Niederrhein – Innovation, Nachhaltigkeit und Teilhabe“ (TransRegINT) will die HSRW den nachhaltigen Wandel in der Region mitgestalten. Die Entwicklung des Wasserstoffbaggers sei ein Bestandteil davon. Gefördert wird das Projekt durch das Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Planung in der Theorie
Die Vorbereitungen für den fünftägigen Makeathon begannen bereits im Sommersemester 2025. Unter Anleitung von Norbert Reintjes, Technischer Mitarbeiter der HSRW und aktiv im Projekt TransRegINT, zerlegten die Auszubildenden den Bagger zunächst in Einzelteile, nahmen Daten auf und erstellten mithilfe von CAD-Software ein Basismodell.
Daraufhin planten Studierende der Fakultäten Technologie und Bionik sowie Kommunikation und Umwelt die Umrüstung in der Theorie.
Anschließend wurden Bauteile beschafft und angefertigt.
Umsetzung in die Praxis
Ende Februar setzten dann sechs Teams von Maks die theoretischen Planungen in die Praxis um: vom Einbau eines neuen Elektromotors über die Anpassung des Hydrauliksystems bis hin zur Erneuerung der Energieversorgung mit Wasserstoff-Brennstoffzelle und Pufferbatterie. Dabei wurden laut den Projektbeteiligten noch letzte Umplanungen und Nachjustierungen vorgenommen.
Am Ende der Arbeiten konnte sowohl der Bagger mit dem neuen Motor bewegt als auch Sand gebaggert werden.
Wasserstoffbagger als Lehrplattform
Der Bagger soll zu einer Lehrplattform für weitere Projekte in der Ingenieursausbildung der HSRW in Kleve werden. Das Thema Wasserstoff und andere Möglichkeiten der CO2-neutralen oder CO2-armen Fortbewegung sollen zudem auch auf dem Campus Kamp-Lintfort weiterverfolgt werden.
Reintjes wirft einen Blick auf die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Industrie: „Neben der fachlichen Expertise von Mitarbeiter*innen und Auszubildenden der beteiligten Unternehmen, profitierten unsere Studierenden von der professionellen Arbeitsumgebung bei Maks ebenso wie von der Bereitstellung von speziellem Material u. a. durch Hexagon Purus. Wir möchten künftig noch enger in der Aus- und Weiterbildung mit Firmen zusammenarbeiten. So können wir besser auf neue Anforderungen in der technischen Entwicklung reagieren und neue Ideen schneller in die Praxis bringen.“







