Die Initiative TransHyDE 2.0 erweitert ihre Struktur um die neue Umsetzungsplattform „CO₂-Infrastruktur“. Diese Ergänzung wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung im Jahr 2025 beschlossen.
Die Initiative wirkt an dem Ausbau der Transport- und Speicherinfrastruktur für Wasserstoff und CO2 mit. Ziel der neuen Umsetzungsplattform ist es, Technologien für den Aufbau einer CO₂-Infrastruktur im Sinne der Dekarbonisierung der Industrie zu entwickeln. Dabei seien vor allem CO₂-Abscheidung, -Transport und -Speicherung (CCS) sowie CO₂-Nutzungspfade (CCU) im Fokus.
Fokus auf CO₂-Ökosystem
Die neue Plattform fokussiere die Erarbeitung von Vergleichsstudien, die Erforschung von Technologien sowie die Umsetzung von Projekten entlang der CO₂-Liefer- und Nutzungskette. Die geplanten Arbeiten sollen das gesamte CO2-Ökosystem umfassen: von Abscheidungstechnologien über Transportoptionen bis hin zur Einspeicherung sowohl auf systemanalytischer als auch auf technischer Ebene.
Interessierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Infrastrukturbetreiber seien zur Mitwirkung eingeladen.
Mitwirkung bei Strukturierung und Bewertung
Das Beratungsunternehmen Drees & Sommer will als Partner bei dem Vorhaben von TransHyDE 2.0 mitwirken. Vor allem die Strukturierung, die wirtschaftliche Bewertung sowie die Überführung von CO2-Infrastrukturvorhaben in Projekte seien dabei vorgesehen.
Die operative Ausgestaltung der neuen Plattform soll durch den Head of Consulting Energy Infrastructure des Beratungsunternehmens Patrick Wienert koordiniert werden.
Webinar im März 2026
Zum Start des Vorhabens ist am 10. März 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr ein digitales Webinar geplant. Das Webinar richte sich an Akteure entlang der CO₂-Liefer- und Nutzungskette.
„Mit dem offenen Webinar geben wir einen Einblick in die geplanten Aktivitäten der Plattform und laden interessierte Unternehmen und Einrichtungen ausdrücklich zur Teilnahme ein”, erklärt Jimmie Langham, Vorstandsmitglied von TransHyDE 2.0.











