Die Studie soll dabei unterstützen, die Elektrolyseur-Nutzung in Europa auszubauen. Durch die Zusammenlegung der Produktion ziele das Vorhaben auf die Reduzierung von Engpässen in der Lieferkette sowie den Aufbau einer Betankungsinfrastruktur ab.
Membranloser Elektrolyseur im Mittelpunkt
Im Fokus der Zusammenarbeit stehe ein Elektrolyseur von Supercritical Solutions, der ohne Membranen arbeitet. Membranen können eine potenzielle Ursache für „Cliff-Edge“-Ausfälle in Elektrolyseuren sein. Bei einem „Cliff-Edge“-Ausfall sorgt eine geringe Überschreitung der Auslegungsgrenzen zu einem typischerweise abrupten Versagen der Technologie. Indem auf die Membranen verzichtet wird, soll eine stetige Brennstoffversorgung gewährleistet werden.
Darüber hinaus ermögliche der Elektrolyseur eine erhöhte Effizienz sowie geringere LCOH (Levelised Cost of Hydrogen). Zudem liefere er einen Ausgangsdruck von bis zu 220 Bar. Da eine mehrstufige Wasserstoffkompression weniger notwendig sei, könnten sowohl Investitions- als auch Betriebskosten reduziert werden.
Einsatz in Mobilitäts- und Chemiesektor
Die Verwendung des Elektrolyseurs ist zunächst für die Mobilität im Straßenverkehr vorgesehen. Die Projektpartner sehen künftig jedoch auch Anwendungsmöglichkeiten in weiteren Märkten, etwa in der Chemieindustrie oder bei der Produktion nachhaltiger Kraftstoffe.









