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Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Gassicherheitsspezialist R. Stahl intensivieren Wasserstoffforschung

18. November 2022 | R. Stahl und die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena intensivieren ihre langjährige Forschungszusammenarbeit mit der Gründung einer Stiftungsprofessur auf dem Gebiet der Anwendung und Sicherheit von Wasserstofftechnologien. Die am Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen angesiedelte Professur ist auf fünf Jahre befristet und soll 2023 ihre Tätigkeit aufnehmen. Die Ausschreibung für die Stelle ist seit dem 11. […]

von | 18.11.22

18. November 2022 | R. Stahl und die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena intensivieren ihre langjährige Forschungszusammenarbeit mit der Gründung einer Stiftungsprofessur auf dem Gebiet der Anwendung und Sicherheit von Wasserstofftechnologien.

Die am Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen angesiedelte Professur ist auf fünf Jahre befristet und soll 2023 ihre Tätigkeit aufnehmen. Die Ausschreibung für die Stelle ist seit dem 11. November veröffentlicht.

Geplant ist, das neue Fach „Anwendung und Sicherheit von Wasserstofftechnologien“ im dritten Bachelor-Semester innerhalb des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen in das studentische Curriculum einzugliedern. Momentan verfügen bereits zwei weitere Professoren am Fachbereich über Erfahrungen in der Wasserstoff­technologie.

Neue wissenschaftliche Fragestellungen

Mit dem neu zu schaffenden Lehrstuhl sollen Wasserstofftechnologien zu einem Schwer­punkt in Forschung, Lehre und Weiterbildung der EAH Jena werden.

„Mit dem Übergang zu neuen Anwendungen des Wasserstoffs als Energieträger und -speicher sowie als Ausgangsstoff für synthetische Chemikalien ergeben sich vielfältige Chancen, aber auch zahlreiche neue wissenschaftliche Fragestellungen.

 

Die Weiterentwicklung und Anpassung bestehender Sicherheitskonzepte ist dabei nicht nur hoch spannend, sondern auch zwingend notwendig,“ freut sich Prof. Dr. habil. Frank Engelmann, der die Projekt­koordination der Stiftungsprofessur von Seiten der Hochschule begleitet.

Für R. Stahl zahlt sich auch der frühe Kontakt zu jungen, hervorragend ausgebil­deten Fachkräften aus. Last but not least erhofft sich das Unternehmen durch die Einbin­dung in die Forschungsinitiativen einen strategischen Wissensvorsprung.

Praxisbezug im „Hydrogen Valley“

Die Nähe der Jenaer Hochschule zum sogenannten Chemiedreieck in Leuna (Sachsen-Anhalt) und dem thüringischen Nordhausen, wo das bundesweite „Hydrogen-Valley“ entstehen soll, garantiert dabei einen hohen Praxisbezug.

„Für R. STAHL war dies der logische nächste Schritt einer langjährigen sehr erfolg­reichen Forschungs­kooperation,“ so Dr. Andreas Kaufmann, Senior Vice President Marketing & Innovation bei R. Stahl. Aus der Kooperation zwischen Lehre und Wirtschaft sind bereits zahlreiche innovative Ergebnisse, wie die Gehäusereihe EXpressure® hervor­gegangen.

Letztere erhielt 2021 sogar den begehrten Forschungstransferpreis der IHK Heilbronn-Franken. Die Projektbegleitung seitens des Explosions­schutzspezialisten obliegt Prof. Dr. Thorsten Arnhold, Vice President Technology bei R. Stahl, der durch die Kooperation mit der EAH Jena gemeinsam mit Engelmann das Fundament für die neue Stelle gelegt hat.

 

(Ernst-Abbe-Hochschule Jena/2022)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Dr. Mathias Hallmann (links), CEO R. STAHL, und Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, bei der Unterzeichnung des Vertrags zur Stiftungs­professur ‚Anwendung und Sicherheit von Wasserstofftechnologie' (Quelle: EAH)

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