Generic filters
Exact matches only
FS Logoi

Förderaufruf: Deutschland und Neuseeland kooperieren bei grünem Wasserstoff

Deutschland und Neuseeland wollen ihre Energiesysteme transformieren und gemeinsam an der Zukunft der Energiepolitik arbeiten. Dabei soll insbesondere der Austausch und die Kooperation in der grünen Wasserstofftechnologie als Technologie mit großem Zukunftspotential und zentralem Bestandteil der deutschen Dekarbonisierungsstrategie gestärkt werden. Bezugnehmend auf die Rahmenbekanntmachung zur Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff […]

von | 01.04.21

Bild: Pixabay
Bild: Pixabay

Deutschland und Neuseeland wollen ihre Energiesysteme transformieren und gemeinsam an der Zukunft der Energiepolitik arbeiten. Dabei soll insbesondere der Austausch und die Kooperation in der grünen Wasserstofftechnologie als Technologie mit großem Zukunftspotential und zentralem Bestandteil der deutschen Dekarbonisierungsstrategie gestärkt werden.

Bezugnehmend auf die Rahmenbekanntmachung zur Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff sollen mit diesem Förderaufruf Projekte im Bereich der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung gefördert werden.

Deutsch-neuseeländische Forschungsprojekte

Dieser Förderaufruf zielt auf die Förderung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte ab, die zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Neuseeland beitragen. Ziel ist die Förderung der Forschungszusammenarbeit im Themenfeld Grüner Wasserstoff und die Lieferung von Forschungsbeiträgen über die gesamte Wasserstoffinnovations- und Wertschöpfungskette hinweg seitens der deutschen und neuseeländischen Partner, welche einen Mehrwert für die beteiligten Forschungs- und Kooperationspartner generiert. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen sollen nachhaltige internationale Wissens- und Innovationsnetzwerke geknüpft werden sowie eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft geschaffen werden.

Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und neuseeländischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft in Form von internationalen Forschungsprojekten mit Pilotcharakter (mit optionaler Industriebeteiligung) entsprechend Modul B der Rahmenbekanntmachung zur Förderung von Zuwendungen für internationale Projekte zum Thema Grüner Wasserstoff gefördert werden. Gefördert werden im Rahmen dieses Förderaufrufs Forschungsprojekte als Einzel- oder Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Neuseeland eines oder mehrere der nachfolgenden Themen bearbeiten:

  • Erzeugung von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse, Photokatalyse, Biomassevergasung oder -fermentation sowie durch thermochemische Aufschlussverfahren mithilfe von Hochtemperatur-Sonnenkollektoren
  • Erforschung der Systemintegration und Sektorkopplung von Grünem Wasserstoff, einschließlich Wasserstoffnutzung in Städten und Quartieren, im Sektor Wärme sowie H2-Integration in das Gasnetz
  • Versorgung und Transportmedien einschließlich Lebenszyklus-Analysen, Speicherung und Umwandlungspfade (bspw. flüssige organische Träger, Ammoniak sowie weitere Optionen)
  • (Material-)Innovationen für Brennstoffzellentechnologien und Elektrolyse, Steigerung von Effizienz und Lebensdauer.

 

Die Zuwendungen werden im Wege der nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung und in der Regel mit maximal 400.000 Euro je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gewährt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 4. Juni 2021 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

Ansprechpartner ist der DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit.

Fachlicher Ansprechpartner:
Dr. Ludwig Kammesheidt
Telefon: +49 228/38 21-1729
Telefax: +49 228/38 21-1444
E-Mail: ludwig.kammesheidt@dlr.de

Administrative Ansprechpartnerin:
Paria Manteghi
Telefon: +49 228/38 21-2041
Telefax: +49 228/38 21-1444
E-Mail: paria.manteghi@dlr.de

Verfahren im Partnerland:

Von den neuseeländischen Partnern sind jeweils komplementäre Anträge bei dem Ministry of Business, Innovation and Employment (MBIE) zu stellen. Die Bekanntmachung wird am 29. März 2021 über das MBIE-Internetportal veröffentlicht. Anfragen in der Antragsphase sind an folgende E-Mail-Adresse zu richten: internationalscience@mbie.govt.nz.

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen sowie zur Einreichung von Projektskizzen.

Informationsveranstaltung: Zu den Zielen des Förderaufrufs und den Erwartungen an die Skizzen und Projekte wird ein Online-Seminar am 14.04.2021 von 14.00 bis 15.30 Uhr durchgeführt. Während des Online-Seminars können inhaltliche Fragen gestellt werden. Anmeldungen für die Veranstaltung werden über E-Mail an ludwig.kammesheidt@dlr.de mit Name, E-Mail-Adresse und Institution bis zum 12.04.2021 entgegengenommen.
(Quelle: BMBF)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

H2-Projekte in Ihrer Region

Mehr als 300 Wasserstoff-Projekte in Deutschland und Europa

Hier geht's zur interaktiven Karte

H2-Betankung ohne Vereisung: Technische Lösungen für störungsfreie Abläufe
H2-Betankung ohne Vereisung: Technische Lösungen für störungsfreie Abläufe

Aufgrund von Vereisung können während der Wasserstoffbetankung Probleme hinsichtlich Sicherheit und Funktion des Betankungssystems auftreten. Die Carl Kurt Walther GmbH & Co. KG (Walther-Präzision) erläutert im Fachbeitrag, wie die Eisbildung bei H₂-Betankungen vermieden werden kann – dabei spielt unter anderem die thermische Isolation eine Rolle.

mehr lesen
H2-Lkw-Initiative: Scania, Hyundai und Hyliko ersetzen Iveco und Shell
H2-Lkw-Initiative: Scania, Hyundai und Hyliko ersetzen Iveco und Shell

Das EU-geförderte Projekt H2Accelerate Trucks hat drei neue Partner gewonnen. Scania Pilot Partner, Hyundai Hydrogen Mobility Germany und Hyliko steigen ein, nachdem die Gründungsmitglieder die Iveco Group und Shell ausgestiegen sind. Die Initiative gilt als eines der größten europäischen Vorhaben für emissionsfreien Schwerlastverkehr mit Wasserstoff und Brennstoffzellen. Bis 2026 sollen 125 Wasserstoff-Lkw in sechs europäischen Ländern eingesetzt werden.

mehr lesen
Wasserstofftankstelle für Busse in Deutschland geplant
Wasserstofftankstelle für Busse in Deutschland geplant

Die Cavendish Hydrogen A/S (Cavendish Hydrogen) plant die Umsetzung einer Wasserstofftankstelle im Westen Deutschlands. Das Unternehmen will dabei mit Everfuel A/S (Everfuel) zusammenarbeiten. Die Tankstelle soll in den Jahren 2026 und 2027 errichtet werden und ist für Wasserstoffbusse vorgesehen. Das Vorhaben findet im Rahmen eines Engineering, Procurement and Construction (EPC)-Vertrags statt.

mehr lesen

H2 Talk

„NRW bringt beste Voraussetzungen als Wasserstoff-Knotenpunkt mit“
„Für die klimaneutrale Klinkermanufaktur kommt nur Wasserstoff in Frage”
Kyocera: „Komponenten für die Wasserstoffproduktion sind der größte Engpass im Hochlauf”

Publikationen