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Test erfolgreich: Gasturbine der MEGAL läuft mit Wasserstoffbeimischung

Techniker von GRTgaz, OGE und Solar Turbines haben eine Gasturbine erfolgreich mit einer Wasserstoffbeimischung von bis zu 25 % angetrieben. Der Clou: Normalerweise findet der Antrieb nur mit Erdgas statt. Schauplatz der monatelangen Tests war die MEGAL-Verdichterstation Waidhaus.

von | 23.02.23

23. Februar 2022 | Techniker von GRTgaz, OGE und Solar Turbines haben eine Gasturbine erfolgreich mit einer Wasserstoffbeimischung von bis zu 25 % angetrieben. Der Clou: Normalerweise findet der Antrieb nur mit Erdgas statt. Schauplatz der monatelangen Tests war die MEGAL-Verdichterstation Waidhaus.

Für das Projekt hatten sich die Fernleitungsnetzbetreiber GRTgaz Deutschland und OGE mit dem amerikanischen Gasturbinenhersteller Solar Turbines zusammengeschlossen. Die Tests fanden auf der Verdichterstation Waidhaus der Mitteleuropäischen Gasleitung (MEGAL) in Bayern statt. Gesellschafter der MEGAL sind OGE mit 51 % der Anteile und GRTgaz Deutschland mit 49 %.

Gleiche Leistung bei Wasserstoffbetrieb

Die ausschließlich mit grünem Wasserstoff betriebene Gasturbine wurde mit unterschiedlichen H2- Beimischungen unter verschiedenen Lastzuständen intensiv getestet. Dabei zeigten die gemessenen Emissions- und Leistungswerte, dass die Turbine unter Einhaltung der die geforderten Emissionsvorgaben mit der gleichen verfügbaren Leistung betrieben werden kann.

Bei dem mehr als sechs Wochen dauernden Demonstrationsbetrieb wurde die Anlage insgesamt mehr als 200 Stunden mit dem H2-Gemisch gefahren. Der sichere Start der Gasturbine mit dem Brennstoffgemisch konnte ebenfalls nachgewiesen werden.

„Länderübergreifende Themen gemeinsam anpacken“

Die Vorbereitungen für das Projekt begannen vor zwei Jahren mit der Errichtung einer mobilen Mischanlage von der Größe eines 40 Fuß ISO-Containers und einer temporären Wasserstoffversorgung. Die gesamte Anlage wurde von einem Sachverständigen gemäß den für die öffentliche Energieversorgung geltenden Regeln abgenommen und für den Betrieb freigegeben.

Nicolas Delaporte, Geschäftsführer von GRTgaz Deutschland:

„Dieser Test ist ein gutes Beispiel, wie wir als Energiewirtschaft gemeinsam und länderübergreifend die wichtigen Themen anpacken und lösen. Ich bin überzeugt, dass wir im Geist dieser internationalen Partnerschaft die Erfolgsgeschichte der MEGAL fortschreiben.“

 

(Quelle: OGE/2023)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Wasserstoffmischanlage auf der Verdichterstation MEGAL in Waidhaus (Bayern) (Quelle: OGE)

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