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Energiepark Bad Lauchstädt als Best Practice für Grünen Wasserstoff

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Autor: Magnus Schwarz

26. April 2022 | Der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Energie des brandenburgischen Landtags, Frank Bommert (MdL) und weitere Abgeordnete haben den Energiepark Bad Lauchstädt besucht. Im Fokus der Reise stand das Thema Wasserstoff. Auch andere Stationen in Sachsen-Anhalt wurden besucht.

Am Standort des Untergrundspeichers der VNG Gasspeicher GmbH in Teutschenthal bei Bad Lauchstädt hatten die Gäste die Gelegenheit, den künftigen Energiepark kennenzulernen. Dazu stellten die Projektpartner die Komponenten ausführlich vor. Kernbestandteile sind Windkraftanalagen, Speicher und ein Elektrolyseur

„Das große Interesse an unserem Vorhaben befördert die tägliche Arbeit unseres Projektteams auf dem Weg der Realisierung des Energiepark Bad Lauchstädt. Nicht zuletzt zeigen die aktuellen Entwicklungen, wie wichtig es ist, dass wir zukunftsweisende alternative Konzepte zur sicheren Energieversorgung in Deutschland mit Grünem Wasserstoff schnellstmöglich auf den Weg bringen müssen. So erklärt sich auch, dass politische Entscheidungsträger anderer Bundesländer unser Projekt mit Interesse verfolgen, um die künftige Energieversorgung ihrer Bundesländer aktiv gestalten zu können“ erklärt Prof. Dr. Hartmut Krause, stellvertretender Leiter des Projektes im Konsortium.

Grüner Wasserstoff für Sachsen-Anhalt

Ziel des Energiepark Bad Lauchstädt ist es, im südlichen Sachsen-Anhalt die gesamte Wertschöpfungskette für Grünen Wasserstoff abzubilden. Dabei wird erneuerbarer Strom aus einem von Terrawatt neu zu errichtenden Windpark mittels einer Großelektrolyse-Anlage von Uniper mit einer Leistung von rund 30 Megawatt (MW) in klimafreundlichen Wasserstoff umgewandelt. Anschließend wird dieser über eine umzuwidmende 20 Kilometer lange Gasleitung der ONTRAS der chemischen Industrie im benachbarten Leuna zugeführt.

Zudem sollen die entscheidenden Vorarbeiten getätigt werden, um den Grünen Wasserstoff in einer knapp 180 Meter hohen Salzkaverne der VNG Gasspeicher ab 2026 zwischenspeichern zu können. Das Vorhaben hat eine Gesamtinvestitionsvolumen von rund 140 Mio. Euro. Wissenschaftlich begleitet es das DBI.

(Quelle: Energiepark Bad Lauchstädt/2022)

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