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Projekt TransHyDE testet Wasserstoff-Transportlösungen

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Autor: Redaktion

18.08.2021 Im Projekt TransHyDE werden Transportlösungen für Wasserstoff getestet und bewertet. Fragen, die beantwortet werden sollen, sind unter anderem: Welche Transport-Lösungen sind am geeignetsten, um kurze, mittlere und lange Strecken zu überwinden? Wo lassen sich bereits bestehende Gasnetze umwidmen? Welche gänzlich neuen Transport-Technologien braucht es? Welche Hemmnisse müssen abgebaut werden? Das Projekt will in fünf begleitenden Forschungs- und vier Demonstrations-Projekten Wasserstoff-Transporttechnologien voranbringen. Es soll in den kommenden vier Jahren mit rund 139 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden.

“Unser Ziel ist die Beantwortung aller Fragen, die sich Deutschland noch stellen muss, um eine nationale Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen”, erklären die drei Koordinatoren von TransHyDE, Mario Ragwitz vom Fraunhofer IEG, Robert Schlögl vom Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion und Jimmie Langham vom AquaVentus Koordinationsbüro. “Als eine der zentralen Maßnahmen des Bundesforschungsministeriums zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie müssen wir diese Fragen wissenschaftlich und technisch so belastbar beantworten, dass die Grundlagen für die reale Ausführung der Wasserstoffwende gelegt sind.”

In vier Demonstrations-Projekten werden Transporttechnologien weiter vorangetrieben:

  1. Wasserstoff-Transport in Hochdruckbehältern
  2. Wasserstoff-Flüssig-Transport
  3. Wasserstoff-Transport in bestehenden und neuen Gasleitungen
  4. Transport von in Ammoniak oder dem Trägermedium LOHC gebundenem Wasserstoff

Zusätzlich dazu widmet sich das Leitprojekt dem Wasserstoff-Transport in fünf wissenschaftlichen Projekten und schafft damit den systemischen Rahmen. Diese befassen sich mit der Erstellung einer Roadmap zur Wasserstoff-Infrastruktur, mit der Erarbeitung möglicher Standards, Normen und Sicherheitsvorschriften von Wasserstoff-Transporttechnologien sowie den notwendigen Materialien, Werkstoffen und Sensoren. Außerdem beschäftigen sich die wissenschaftlichen TransHyDE-Projekte mit der effizienten Herauslösung von Wasserstoff aus Ammoniak und dem Betanken von Behältern mit flüssigem, tiefkaltem Wasserstoff.

Im Projekt haben sich aktuell ca. 85 Partner aus Industrie, Verbänden, Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie weitere 20 assoziierte Partner zusammengeschlossen. Die Arbeiten der TransHyDE-Projekte sind größtenteils zum 01.04.21 gestartet.

 

(Quelle: Fraunhofer IEG)

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